Aufnahme: 1805
Karte des Jagdbezirks der ehemaligen Benediktinerpropstei Oberpleis - linkes Textblatt -
Das Blatt ist in vier Bereiche eingeteilt: Prospectus, Jagdbezirk, Mitjagden und angrenzende Jagden.
Prospectus: wurde im ersten Bericht der Galerie mit Datensatz 15391 veröffentlicht.
Jagdbezirk: Die propsteiliche Jagd verlief in folgenden Grenzen: vom Mühlbach Freckwinkel dem Pleisbach folgend zum Haus Sonderbusch - zum Gipfel des Scharfenbergs – zur Quelle des Lauterbachs (Mattepütz) – dem Bach folgend nach Auel – von dort bis zu einem Grenzstein, wo das Bergische an das Nassau-Usingensche trifft – der Nassau-Usingschen Grenze folgend zur Spitze des kleinen Oelbergs – von da weiter dieser Grenze folgend bis an den Pleisbach und weiter zur Stelle, wo der Laagsbach in den Pleisbach mündet – dann dem Laagsbach in gerader Linie folgend auf den Dasberg – der Wied-Runkelschen Grenze folgend zur Pfarrkirche von Windhagen – von da in gerader Linie zu einem Haus das ‚Wiesplättchen‘ genannt wird – zum ‚Mooser Kreuz‘ und zur Wied-Runkelschen Grenze – dieser Grenze folgend bis zu einem Dorf ‚die saure Wies‘ genannt – weiter zu einem kleinen Hügel und weiter zur Stelle wo der Hanfbach einen Grenzstein erreicht - vom linken Ufer des Hanfbaches zum ‚Kriegerssiefen‘ und zur Stelle, wo ehedem die Hovener Kapelle stand – von da bis ‚zur weissen Hülle‘ und zur Quelle des Blankenbachs - dann zur Mündung des Blankenbachs in den Pleisbach – dem Pleisbach folgend zur Mündung des Freckwinkeler Mühlbaches in den Pleisbach.
Mitjagden: Rittersitz Niederbach, Rittersitz Allner und Churfürstliche Jäger des Amtes Löwenburg.
Angrenzende Jagdbezirke: Rittersitz Birlinghoven, Abtei Heisterbach, Fürstentum Nassau-Usingen, Fürstentum Wied-Runkel, Kurfürstentum Pfalz, Rittersitz Allner, Haus Dürresbach und Rittersitz Rott.
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