Aufnahme: 1805

Antrag des letzten Propstes von Oberpleis auf Pensionsvermehrung

Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, liegt unter Jülich-Berg II, AA 0031, Nr. 6437, Laufzeit 1805 eine Akte, in der Joseph Marquis von Copons, Exkonventuale der Erzabtei Siegburg um Erhöhung seiner Pension bat.

 
Abschrift: „An das Kurfürstl. Bergische Separat in Geistl. Reformations Angelegenheiten.
Das Pensionsvermehrungsgesuch des Kapitulars der aufgehobenen Abtei Siegburg Joseph Marquis von Copons betr.“

Durch den Reichsdeputationshauptschluss setzte man 1803 die Anordnung Napoleons zur Aufhebung der Klöster um. Die Abtei Siegburg und ihre Propsteien wurden am 12. September 1803 aufgehoben. Abt Johann Speyart von Woerden und seine Mitbrüder schickte man in Pension. Die Pension des Abtes wurde auf 450 Taler jährlich, die der Mönche auf 240 Taler festgesetzt. De Coupons erklärte 1803 bei dem Antrag auf Pensionsvermehrung als Exkonventuale zu Siegburg, er sei vor 46 Jahren in die Abtei gekommen, mehr als 20 Jahre Propst zu Millen und zehn Jahre lang Kellner gewesen. Zudem habe er mehrere Jahre die Propstei Oberpleis administriert.

 
Abschrift: „Bekanntlich war ich der älteste Kapitular der abtey Siegburg und administrierte die Probstey Oberpleiß mehrere jahre.“

Quelle
Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, Jülich-Berg II, AA 0031, Nr. 6437
Zur Verfügung gestellt von
Willi Joliet Benediktinerabtei St. Michael Siegburg
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Dokumente Katholische Kirche Oberpleis
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