Aufnahme: 2002
Segelfreizeit im Ijsselmeer
Die Segelfreizeit Ijsselmeer 2002 war insgesamt sehr gelungen.
Viel Wasser, viel Sturm und viel (Fuck-)Fock. Das Wetter ließ an den ersten Tagen leicht zu wünschen übrig, aber später hatten wir uns damit abgefunden und sind einfach mit dicken Pullis rausgegangen. Manchen jedoch, fiel das Wetter gar nicht auf - sie setzten sich schon früh morgens leicht bekleidet (also in Unterwäsche) aufs Deck um eine Zigarette zu rauchen.
Unser Tagesablauf sah wie folgt aus: Morgens um 6,30 Uhr Tisch decken. Was sehr schwierig war, denn der Rest der Truppe war auf Deck und setzte die Segel. Das wurde zum hohen Risikofaktor für das Porzellan und tierisch viel Arbeit für diejenigen, die den Tisch decken sollten. Tassen, Teller — und was es sonst noch so gab — flogen unter Deck kreuz und quer durch die Gegend.
Am Mittag verlief es wie am Morgen. Fock. Fock, Fock. Wenn wir abends an den verschiedensten Häfen anlegten, waren wir meist müde und freuten uns, nicht alle 10 Minuten auf Deck zu sprinten, um am Fock rum zu fummeln. Wir saßen unten oder spazierten durch die kleinen Städtchen. Öfters kamen wir voll bepackt aus den Supermärkten heraus. Wir kauften Vla, Vla und zur Abwechslung mal Vla. Oft kam es auch dazu. dass wir unter Deck saßen und Karten spielten (was meist mit blauen-blutigen Händen endete), und wir plötzlich (alle 10 Mnuten) auf Deck mussten, um unsere "wunderbaren" Erfahrungen mit dem Fock zu sammeln. Es kam nicht selten vor, dass irgendwelche Baken durch die Luft flogen, deren Zugehörigkeit wir nicht feststellen konnten. Manchmal wurde es knapp und wir mussten schnell unsere Köpfe einziehen, um nicht von den Segelbalken erschlagen zu werden.
Einer der Höhepunkte war der letzte Tag, den wir alle noch mal richtig genossen. Das Wetter spielte dann natürlich auch mit. Bei unserem „Fußballspiel" ging es richtig lustig zu, denn aus dem eigentlichen Spiel wurde ein Kampf — Mädchen gegen Jungen... Nicht jeder ging ohne Verletzung vom Spielfeld — einige gingen sogar baden (Sabrina, Thorben, Miriam) — mehr oder weniger freiwillig. Als es dann so langsam dunkel wurde, schmissen wir den Grill an, um mit unseren Skippern den letzten Tag noch mal richtig auszukosten. Die Party konnte beginnen. Es wurde viel gelacht, getrunken (natürlich nur Apfelsaft, Mami) und rumgealbert. Letztendlich sind wir doch alle gut wieder nach Hause gekommen.
Von Sabrina Zieten und Katharina Leif
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.