Aufnahme: 1750
Der Bellinghauser Hof, Stammhof der Familie Bellinghausen
"Der Stammhof der Familie Bellinghausen, der Bellinghauserhof, wird erstmals im Jahre 1218 unter den Besitzungen der Propstei Oberpleis erwähnt. Von der Propstei wurde der Hof als Lehen weiter vergeben. Von den Lehnsnehmern wird erstmals im Jahre 1432 berichtet. Am 1.Mai 1432 wurde der Bellinghauserhof von einem Ritter von Bummelberg an Abt und Konvent zu Heisterbach übertragen. Die Familie Bellinghausen war damals schon Lehnsnehmer/Pächter/Erbpächter auf dem Bellinghauserhof.
Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 blieb der von der Familie Bellinghausen als Lehnsnehmer geführte Bellinghauserhof im Besitz des Klosters Heisterbach. Dann übernahm der preußische Staat den Hof als Eigentümer. Am 11.Mai 1830 wurde der Hof von der preußischen Regierung zum Verkauf angeboten und an den Pächter Johann Bellinghausen und seinen ältesten Sohn Wilhelm verkauft. Sohn Wilhelm blieb auf dem Bellinghauserhof, und für die Söhne Heinrich (Henrich) und Peter (Petter) wurden in Bellinghauserhohn zwei neue Höfe gebaut, der 'Henrichs' Hof und der 'Pettesch' Hof."
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