Aufnahme: 1750

Weiler (Ausschnitt aus einer Wildbannkarte der Zisterzienserabtei Heisterbach)

Die rote Linie markiert die östliche Grenze des Wildbanns der Zisterzienserabtei Heisterbach.
Oberhalb der roten Linie ist das Dorf Weiler mit Hof und Mühle grob anschaulich mit skizzierten Gebäuden dargestellt und handschriftlich bezeichnet.

„Am 26. Mai 1315 verkauften Burgraf Rutgerus und Frau Metildis ihren Hof in Weiler der Propstei Oberpleis unter Propst Henricus für 256 Mark vor Rutgero dicto Balg milite de Winteren (Königswinter), Lamberto de royndorp (Rhöndorf), Tilmanno de Hunenberg (Hühnerberg?), Tilmanno dicto Cratz, Arnoldo advocato de Nyrendorp (?) Armigeris. Ac coram scabinis curtim tam de Walvelt (Bönnschenhof in Wahlfeld) quam de pleyse. Es siegelte der Burggraf und sein Neffe (Siegburger Urkunden 170).“
Robert Flink, Die Geschichte von Oberpleis, Siegburg 1955, Seite 131

Der Ackerer Anton Meisenbach aus Weiler verkaufte im Jahr 1873 dem Müller Peter Josef Röttgen aus Weiler 20 Ruten (340 qm) Ackerland zwecks Tonabbau. Dieser erwarb die Parzelle am Lützer Weg in Oberpleis für einen seiner sechs Söhne, der gelernter Töpfer war.
(Mitteilung des Heimatforschers Bernhard Gast)

Quelle
Landesarchiv NRW, RW Karte Nr. 03622; (* Detail aus dem
Zur Verfügung gestellt von
Willi Joliet: Zeichnung und Text Zur Galerie: Tonabbau am Lützer Weg / Arche Lütz - Zur Schrift: Tonabbaus am Lützer Weg - Zur Schrift: Geschichte der Kannenfabrik Oberpleis
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