Aufnahme: 2026
Auch das Kinderprinzenpaar aus Uthweiler nahm am kleinen Karnevalszug in Frohnhardt teil.
Bunt, fröhlich und besonders früh - Viele Jecken beim Frohnhardter Karnevalszug.
Frohnhardt. Am vergangenen Wochenende wurde es besonders lebendig in dem kleinen Ort. Zahlreiche kostümierte Jecken waren zu sehen, Vorgärten und Häuser wurden bunt geschmückt und Anwohner der Frohnhardter Straße brachten sich vor den Häusern mit Musik in Stimmung. Denn dort setzte sich drei Wochen vor Sessionsende und damit früher als andere Karnevalszüge der Zug der noch jungen Karnevals- und Bürgergemeinschaft „Fröhliches Frohnhardt“ in Bewegung und endete nach 400 Metern mit einer fröhlichen Party im Festzelt. Ganz klein hatte es 2020 mit einem Umzug von Hausnummer drei bis zehn in der Straße „Zum Rauert“ angefangen. Aus Liebe zum Karneval und sozialem Engagement wurde 2023 der Verein „Fröhliches Frohnhardt“ gegründet im Bestreben, sich für die Dorfgemeinschaft, den Erhalt des lokalen Brauchtums und für eine moderne und weltoffene Gesellschaft einzusetzen.
Der Frohnhardter Karneval spricht sich nun allmählich herum und Vereine, die einmal dort waren, kommen gerne wieder. Auch die Zuschauer aus der näheren und weiteren Umgebung werden immer mehr. Der Karnevalszug ist mittlerweile stark gewachsen. In diesem Jahr nahmen neun Fußgruppen aus Oberpleis, Uthweiler, Hennef-Söven, Eudenbach, der Westerwaldgemeinde Daubach, Vinxel und natürlich Frohnhardt sowie die Tollitäten von fünf Gesellschaften teil. „Das frühe Datum ist ganz bewusst gewählt“, erklärt der „Fröhliches Frohnhardt“-Vorsitzende Marcel Landsberg. „Rund um das Karnevalswochenende ist der Terminkalender in der Region extrem voll: Viele Vereine haben eigene Veranstaltungen, Auftritte und Verpflichtungen.
Mit dem Termin drei Wochen vorher schaffen wir ein Zeitfenster, in dem Gruppen überhaupt bei uns mitgehen können, ohne in Terminkonflikte zu geraten. Für uns als kleiner Verein ist das der beste Weg, den Zug und die Party gut und verlässlich umzusetzen“. Die Dorfbewohner finden das „ganz toll“ und sagen: „Es muss schließlich etwas für das Dorf gemacht werden und das ist für die Jungen wie auch die Älteren schön“.
Zum Bericht mit Fotos im Extra-Blatt - siehe Link unten.
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