Aufnahme: 1990

Bei strömendem Regen wurde die Lichtsstele ihrer Bestimmung übergeben

st. Eine Lichtstele des seit 28 Jahren in Oberpleis wohnenden und weltweit bekannten Künstlers Günter-Ferdinand Ris ziert seit einigen Wochen den Oberpleiser Rathausvorplatz. Vor zwei Jahren hatte sich der Künstler bereit erklärt, ein Kunstwerk für die Stadt zu entwerfen. Die fünf Meter hohe Stele hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern. Die Flächen aus Edelmetall reflektieren das Tageslicht, wodurch sich die Farbschattierungen ständig verändern. Das Kunstwerk wird bei Dunkelheit von Neonlampen erleuchtet. Nun wurde das Werk durch Bürgermeister Günter Hank seiner Bestimmung übergeben. Des schlechten Wetters wegen fand die Feierstunde im Empfangsraum des Rathauses statt. Hank betonte, die Stadt sei froh, einen so bekannten Künstler in der Stadt zu haben.

Die freundschaftliche Verbindung der Stadt zu Günter-Ferdinand Ris sei durch Vermittlung des Ratsmitgliedes Peter Räcker zustande gekommen. Kunst, Kultur und Gemeindepolitik seien miteinander verbunden. Doch wenn die Finanzen einer Stadt knapp seien, würde an der Kunst und an der Kultur gespart, betonte Hank. Er stellte allerdings mit Freude fest, daß der Rat mit breiter Mehrheit der Anschaffung der Lichtstele zugestimmt habe. Kein Platz in der ganzen Stadt hätte sich so hervorragend für diese Stele angeboten, wie gerade der Oberpleiser Rathausvorplatz. In Kürze wird noch eine Sicherheitszone um die Stele errichtet, damit keine Beschädigungen vorkommen.

Zur Galerie G. F. Ris: s. Link unten

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 01 vom 01. Januar 1990; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
Räume & Galerien
Gemälde- und Kunstgalerie Presseberichte Presseberichte 2 (ab 1990 bis 2000)
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