Garfield-Aluminium nun im Gewerbepark Siebengebirge

Aufnahme: 1994

Garfield-Aluminium nun im Gewerbepark Siebengebirge

Hubert Gräf von Garfield Aluminium überreicht einen Scheck von 2 000 DM für behinderte Menschen.

"st. 2000 Mark stiftete die holländische Aluminium-Firma Garfield anlässlich der Inbetriebnahme der deutschen Niederlassung im Königswinterer Gewerbegebiet Siebengebirge für behinderte Jugendliche der Stadt. Den Scheck nahm Bürgermeister Herbert Krämer entgegen. Das Geld ist für die Oberpleiser Paul-Moor-Schule bestimmt. Zur Eröffnung waren an die 150 Gäste geladen, meist holländische Geschäftspartner. Meinte ein holländischer Geschäftsmann: „Der Drachenfels ist ja der Berg der Holländer, und so gehörte es sich denn auch, dass die Niederlassung nach Königswinter kam." Am 1. September 1989 wurde im Siebengebirgsraum in einem kleinen Büro mit zwei Personen begonnen. Es waren dies der Königswinterer Bürger Hubert Gräf und sein Kompagnon Wilfried Wolter. Heute, fünf Jahre danach, sind es bereits 12 Personen. Also wurden bis dato zehn Arbeitsplätze geschaffen. Ziel des Unternehmens ist es, in der Endphase etwa 30 Arbeitsplätze zu schaffen.

In Königswinter findet keine Aluminium-Produktion statt, lediglich ein Zwischenhandel. Es werden allerdings Aluminiumteile beschnitten und mit einer Folienschicht behaftet. Die Gesamtfläche der Firma beträgt 6300 qm, die Lagerfläche 1800 qm. Wilfried Wolter sagte bei einem Gespräch, dass man mit der Geschäftslage nicht unzufrieden sei. Zur Eröffnung war auch der Generaldirektor aus Holland, Wim van Deelen, angereist. Es ist die dritte Firma, die im Gewerbepark eine Niederlassung in Betrieb nahm. Von der Verwaltung waren Stadtdirektor Schmitz, Kämmerer Herbert Losem und der Landtagsabgeordnete Franz Riscop gekommen. Hubert Graf würdigte die unbürokratische Hilfe der Behörden. Aluminium benötigen die Fahrzeug-, Schiffs-, Fassadenmetall- und Maschinenbauindustrie. Krämer gratulierte die Firma zum gelungenen Bauwerk, und der Stadtdirektor wünschte der Firma ein Blühen und Gedeihen, damit die Stadt reichlich Gewerbesteuer einnehmen kann."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 22 vom 1. Juni 1994
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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