Aufnahme: 2026
Flugplatz Eudenbach - „Man lernt, mit der Natur zu arbeiten. Nicht gegen sie“
Königswinter · Zwei Vereine halten den Betrieb am Segelflugplatz Eudenbach am Leben. Ihr Geheimnis: Teamarbeit und Anpassung an Wind und Wetter. Ein Besuch vor Ort.
Wenn man den schmalen, von tiefen Schlaglöchern gespickten Weg hinauf zum Segelflugplatz Eudenbach fährt, öffnet sich plötzlich eine Landschaft, die wirkt, als sei sie aus der Zeit gefallen. Ein Hochmoor, fast sumpfig, still – nur unterbrochen vom Knattern der Seilwinde oder dem leisen Surren eines Ultraleichtflugzeugs. Seit 1968 ist dieses Areal gepachtet. Der flächenmäßig große Flugplatz erstreckt sich über die Grenzen von zwei Bundesländern und drei Gemeinden: Asbach, Königswinter und Bad Honnef. Ein Ort, der viel Raum bietet, aber dessen Zukunft seit 2025 in der Schwebe hängt. Die Pachtverlängerung liegt in Behördenhand, die Zuständigkeit hat gewechselt. Die Vereine warten.
Zwei Vereine teilen sich den Betrieb: die „Fliegerfreunde Westerwald“ und die „Kölner Segelflieger“. Gemeinsam bilden sie eine Interessengemeinschaft, die den Platz am Laufen hält.
20 Flugzeuge stehen in Eudenbach bereit
Udo Hallmann, Vorsitzender der Westerwälder, steht am Rand der Startbahn – einer langen, gepflegten Grasfläche, die sich leicht über die Hügel schmiegt. „Wir sind hier oben einiges gewohnt“, sagt er und blickt über das Gelände, das früher von sieben Vereinen genutzt wurde. Heute sind es noch zwei mit rund 65 Mitgliedern, davon 40 aktive Piloten. Etwa 20 Flugzeuge teilen sie sich, vom Schulungsdoppelsitzer bis zum Hochleistungssegler.
„Segelfliegen ist jeden Cent wert“, sagt Tim Reufels, 24 Jahre alt, Vorsitzender des Vereins „Kölner Segelflieger“ und einer der jungen Piloten. Etwa 1250 Euro kostet das Hobby im Jahr, Jugendliche sind günstiger dabei. „Zeitintensiv ist es trotzdem. Aber das gehört dazu.“
Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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