Aufnahme: 2026

Welche Schulen die meisten neuen Fünftklässler aufnehmen

Siebengebirge · Die Anmeldeverfahren an weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2026/2027 sind abgeschlossen. Nicht überall in der Region Bonn/Rhein-Sieg ging das reibungslos über die Bühne. So sieht es an Schulen in Bad Honnef und Königswinter aus:

Nach den Osterferien geht das Schuljahr langsam aber sicher auf die Zielgeraden. Für viele Viertklässler bedeutet dies den baldigen Abschied von der Grundschule; sie werden nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule wechseln. Die Anmeldungen sind bereits gelaufen, die Bescheide verschickt – und sowohl in Königswinter als auch in Bad Honnef konnten viele Familien aufatmen: Anders als von vielen Eltern aufgrund des Wechsels von G8 zu G9 befürchtet und anders als in anderen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis, haben nahezu alle Kinder einen Platz am gewünschten Gymnasium oder an der Gesamtschule erhalten – zumindest, wenn sie sich bei einer Schule in städtischer Trägerschaft angemeldet hatten.

133 Anmeldungen waren für das Gymnasium am Oelberg in Oberpleis eingegangen, 151 für die Petersberg-Gesamtschule, wie die Stadt Königswinter auf GA-Anfrage mitteilt. „Im Gymnasium wurden keine Anmeldungen abgelehnt, an der Gesamtschule lediglich zwei Kinder, die jedoch einen erhöhten Förderbedarf haben und aufgrund dessen an anderen Schulen bessere Voraussetzungen für die Beschulung finden.“ Ob es aktuell noch Kinder aus Königswinter gibt, die ohne Platz an einer weiterführenden Schule sind, konnte die Stadt nicht beantworten, „da die Rückmeldungen der Schulen erst Mitte Mai beim Schulträger eingehen.“

Schulen entscheiden nach Kapazitäten

Kriterien für die Aufnahme auf die gewünschte Schule waren und sind nach Auskunft des städtischen Schulamtes die Vorlage eines Anmeldescheins mit der empfohlenen Schulform sowie die Vorlage der vollständigen Anmeldeunterlagen und die Einhaltung der Anmeldefristen. „Die Schulen können je nach verfügbaren Kapazitäten über die Aufnahme entscheiden.“

Berücksichtigt würden gegebenenfalls Kriterien wie Geschwisterkinder, die bereits die Schule besuchen, ein ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen und die Entfernung vom Wohnort zur Schule. „Weiterhin müssen von der Bezirksregierung zugewiesene Schüler und Schülerinnen aufgenommen werden.“

Die Umstellung von G8 auf G9 war nach Absicht der Stadt unproblematisch, „da die Schule bereits existierte, bevor auf G8 umgestellt wurde und somit die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt“, so Pressesprecher Damian Schwichtenberg. Gemäß Schulentwicklungsplan sinke die Schülerzahlen in den nächsten Jahren weiter, sodass dies auch perspektivisch kein Problem darstellen werde.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 23.04.2026 - siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 23.04.2026; Foto: Frank Homann und Bericht: Gabriela Quarg, Freie Autorin Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 23.04.2026
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