Aufnahme: 1989
1000 Mark für Paul-Mohr-Schule
st. Anläßlich des Oberpleiser Sonntages, einer Werbeveranstaltung des Gewerbevereins Oberpleis, stellte die Raiffeisenbank ein Computer-Porträt-System vor. Alle Besucher konnten sich ein persönliches Porträt auf einem Kalenderblatt anfertigen lassen. Die Idee dazu hatte die Bankangestellte Gisela Lehmann. Sie machte auch den Vorschlag, den Erlös einem sozialen Zweck zur Verfügung zu stellen, nämlich der örtlichen Paul-Mohr-Behindertenschule. Weit mehr als 300 Besucher ließen sich auf den Kalenderblättern ablichten. Es gab ein großes Gaudi und viele, gut getroffen, spendeten sogar noch mehr als die geforderte eine Mark. Die Videokamera und die Computerdrucker liefen heiß. Im Bankgebäude nun hatte Bankdirektor Ulrich Kunze die Freude, die Lehrerschaft und den gesamten Förderverein dieser Schule willkommen zu heißen. Er betonte, daß die Bank den Betrag aufgerundet habe und als er dann den Riesenscheck zeigte und die Empfänger den Betrag von 1000 Mark erkannten, brach ein wahrer Freudentaumel aus.
Den Scheck überreichte der Bankchef dem Schulleiter Henning Schammler und dem Fördervereinsvorsitzenden Pfarrer Klaus-Dieter Stock. Die Überreichung erfolgte im Rahmen einer Kaffeerunde. Eine wahre „Predigt" hielt der Fördervereinsvorsitzende. Er zeigte sich sehr gerührt über den hohen Betrag und bedauerte, daß es heute noch Menschen gebe, die Behinderten negativ gegenüberstehen. Umso mehr freue er sich, in der Raiffeisenbank neue Freunde gewonnen zu haben. Nur etwa vier Wochen reichten die Mitgliedsbeiträge und so sei man für jede Spende äußerst dankbar. Schon jetzt wies der Vorsitzende auf den Basar am Buß- und Bettag in der Schule hin. Die Gegenstände haben die behinderten Jugendlichen selbst gebastelt. Der Erlös ist für Zwecke der Schule bestimmt.
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