Aufnahme: 2025
A3 im Siebengebirge ab Freitagabend, 31.01. bis 03.02., erneut gesperrt
Auf deutliche Plusgrade spekulieren die Betonbauer für das anstehende Wochenende. Denn: Die ursprünglich für das dritte Adventswochenende vorgesehenen Betonagearbeiten auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Siebengebirge und Bad Honnef/Linz werden ab Freitagabend, 24. Januar, 22 Uhr, nachgeholt. Wegen frostiger Temperaturen war die 55-stündige Baustelle wenige Tage zuvor verschoben worden – und mit ihr die damit einhergehende Vollsperrung von Königswinter bis zur Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.
Die Sperrung der viel befahrenen Nord-Süd-Verbindung betrifft wie bereits während der Bauarbeiten am ersten Adventswochenende allerdings nur die drei Fahrbahnen in Fahrtrichtung Frankfurt. Von Freitag, 24. Januar, 22 Uhr, bis Montag, 27. Januar, 5 Uhr, ist die A3 zwischen den Anschlussstellen Siebengebirge und Bad Honnef/Linz in Fahrtrichtung Frankfurt dicht. Mit vollen Straßen wird dieses Mal vor allem auf den ausgewiesenen Umleitungsstraßen im gesamten Siebengebirge zu rechnen sein, auch jenseits der offiziellen Wegeführung.
Mehrere Umleitungen
Um lange Staus wie während des der ersten Sperrung am ersten Adventswochenende dieses Mal, wie es von der Regionalniederlassung Rheinland der Autobahn GmbH heißt, „möglichst zu vermeiden und das nachgeordnete Verkehrsnetz nicht übermäßig zu belasten“, rät Sebastian Bauer, Sprecher der Regionalniederlassung, dazu, das Siebengebirge möglichst großräumig zu umfahren. Der Tipp: Bereits ab dem Kreuz Leverkusen sollten Auto- und Lastwagenfahrer die A3 verlassen und linksrheinisch über die A1 und die A61 fahren.
Eine weitere Umleitung erfolgt ab dem Autobahndreieck Köln-Heumar sowie dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg über die A59, die A565 und die A61 auf die linksrheinische Nord-Süd-Verbindung. Ab dem Kreuz Koblenz geht es über die A48 und am Dernbacher Dreieck wieder auf die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt.
Für einen zusätzlichen Stau während des ersten Sperrwochenendes hatte wie berichtet ein folgenschwerer Unfall am Samstagmittag gesorgt, der sich etwa zwei Kilometer vor der beginnenden Vollsperrung ereignet hatte: Ein 85-Jähriger war mit seinem Wagen auf einen Sattelzug aufgefahren, der am Ende des etwa zwei Kilometer langen Rückstaus vor der Anschlussstelle Siebengebirge auf die Weiterfahrt gewartet hatte. Der verletzte Senior musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Durch die Rettungs- und Aufräumarbeiten der Feuerwehr war die Strecke Richtung Abfahrt Siebengebirge auch in diesem Abschnitt zwischenzeitlich komplett gesperrt.
Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 24.01.2025 - siehe Link unten.
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.