Neues Gebäude für die Raiffeisenbank Oberpleis

Aufnahme: 1976

Neues Gebäude für die Raiffeisenbank Oberpleis

Fritz Müller (links) und Theodor Sehleder (Mitte hinten) ehrten die beiden Goldjubilare Mathias Schmidt und Johann Stockhausen.

Ehrungen standen im Mittelpunkt der jüngsten Generalversammlung der Raiffeisenbank Siebengebirge. Seit 50 Jahren sind Mathias Schmidt aus Oberpleis und Johann Stockhausen aus Eudenbach Mitglieder dieser Bank. Vorstandsvorsitzender Fritz Müller und Direktor Theodor Sehleder überreichten den Goldjubilaren Bierseidel und Zinnteller. Die Glückwünsche für das stolze Ergebnis des vergangenen Jahres überbrachte im Namen der Stadt der stellvertretende  Bürgermeister Dr. Wolf Schmidt-Küster. Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Wilhelm Dahs sprach zu Beginn der Versammlung Willkommensgrüße an den Ehrenvorsitzenden Josef Giesen und an den Beigeordneten Erich Lichtenberg.

Einen umfassenden Bericht über die Entwicklung des Warengeschäftes gab Geschäftsführer Heinz Renn. Der Umsatz bei Getreide erreichte in 1975 fast die Millionengrenze. Der sehr erfreuliche Zuwachs von 24 % gegenüber dem Jahre 1974 ist wesentlich auf die Verbesserung der Aufnahmekapazität zurückzuführen. Es waren über  2 000 Tonnen mehr. Der Futtermittelumsatz von  860 000 DM nimmt den dritten Rang ein. Bewegt wurden rund 33 000 Zentner, davon allein 4 700 Zentner an die vielen Kleintierhalter. Die Reit- und Kleinpferde "verkonsumierten" rund 3 000 Zentner Kraftfutter.

An Vogelfutter wurden 120 Zentner, an Taubenfutter 80  Zentner, an Hundefutter 90 Zentner, an Fischfutter 110 Zentner und an Schaffutter 75 Zentner verkauft. Im vorigen Jahr bezeichnete Bürgermeister Hank einmal die Stadt Königswinter als besonders Kaninchen-freudig. Diese "Freude" muß wohl weiter gestiegen sein, denn es wurde 1975 weit mehr Kaninchenfutter verkauft als in 1974. Es waren immerhin rund 750 Zentner. Der Düngemittelumsatz ist ebenfalls weiter steigend. Er erreichte in 1975 rund 750 000 DM. Mengenmäßig wurden an Düngemitteln über 2 500 Tonnen, das sind 125 Güterwagen, verkauft.

Der Baustoffumsatz ging allerdings zurück. Immerhin betrug er aber noch fast 600 000 DM. Der Umsatz an Briketts, Kohlen und Koks hat sich nach Menge und Betrag gehalten. Er betrug rund 37 000 Zentner mit DM 253 000. Die Zahl der Warenkunden, für die ein Warenkonto geführt wurde, betrug 2 434. Es wurden 1975 im Durchschnitt pro Arbeitstag 135 Kunden, an Samstagen sogar bis zu 200 Kunden bedient. Die Zahl der Mitglieder stieg im Berichtszeitraum von 2 610, mit einer Haftsumme von 1 575 600 DM auf 2 727, mit einer Haftsumme von DM 1 646 400. gst.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 43 vom 22.10.1976; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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