Aufnahme: 2025
Bauarbeiten mit Problemen - Warum die Lehrer der Gesamtschule in Oberpleis nach Ostern in die „Badewanne“ umziehen
Der Umzug der Lehrer der Petersberg Gesamtschule in die ehemalige „Badewanne“ steht bevor. Nach den Osterferien sollen sie in ihrem neuen großen Lehrerzimmer endlich mehr Platz haben. Das gilt auch für das Sekretariat und die Schulleitung, die bisher im Schulzentrum verstreut untergebracht waren.
Die erfreuliche Nachricht verkündete der zuständige Geschäftsbereichsleiter Stefan Sieben während der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses – auf eine Anfrage der Koalition hin. Sie wollte wissen, ob es eine aktualisierte Zeitplanung gebe und welche Maßnahmen ergriffen werden, um das Problem der massiven Verzögerung zu beheben. Die seit Jahren eingerichtete Baustelle innerhalb des Schulgebäudes nehme benötigte Aufenthaltsbereiche weg und habe Auswirkungen auf den Schulalltag.
An der Sitzung nahmen auch mehrere Eltern der Gesamtschule teil. Der Schulpflegschaftsvorsitzende Alois Blazic hatte sich nach seiner Aussage monatelang damit beschäftigt herauszufinden, warum sich die Baumaßnahmen, die bereits im Jahr 2020 beschlossen worden waren und eigentlich im Juli 2022 fertiggestellt sein sollten, so sehr in die Länge gezogen haben. Dadurch hätten der Schule zum Beispiel Kunst- oder Werkräume gefehlt.
An der Sitzung nahmen auch mehrere Eltern der Gesamtschule teil. Der Schulpflegschaftsvorsitzende Alois Blazic hatte sich nach seiner Aussage monatelang damit beschäftigt herauszufinden, warum sich die Baumaßnahmen, die bereits im Jahr 2020 beschlossen worden waren und eigentlich im Juli 2022 fertiggestellt sein sollten, so sehr in die Länge gezogen haben. Dadurch hätten der Schule zum Beispiel Kunst- oder Werkräume gefehlt.
Wegen der Baustelle fehlen der Schule allerlei Fachräume
Sieben erklärte die Verzögerungen unter anderem mit mehreren gescheiterten Ausschreibungen. Außerdem hätten Firmen Verträge aufgekündigt. Es habe zudem Unklarheiten in der Planung gegeben. Auch mit den Baufirmen sei es immer wieder zu Problemen gekommen. Zum Teil hätten diese die Arbeiten erst durch die Androhung von Vertragsstrafen und eine deutlich erhöhte Bauüberwachung aufgenommen oder fortgesetzt.
Im Dezember 2020 war der Kommunalpolitik von der Verwaltung ein Meilensteinplan zur Baumaßnahme in der ehemaligen „Badewanne“ vorgestellt worden. Diese verdankte ihren Namen einem Atrium, das über mehrere Stufen erreicht wurde. Ziel der Baumaßnahme war, den Verwaltungstrakt und ein gemeinsames Lehrerzimmer im Bereich des Atriums an einer Stelle unterzubringen.
Das lange Warten der Schule hat jetzt bald ein Ende, wie Sieben dem Ausschuss versicherte. Aus der ehemaligen „Badewanne“, die Stufen sind inzwischen verschwunden, werde jetzt das von der Schule gewünschte große Lehrerzimmer. Auch das Sekretariat und die Räume für die Schulleitung fänden dort ihren Platz. Das Lehrerzimmer biete Platz für bis zu 80 Personen. Die Küche, in der sich die Pädagogen selbst versorgen können, ist inzwischen eingebaut. Aus den ehemaligen Textil- und Kunsträumen wurden die Zwischenwände weggenommen. Für die Schulleitung gibt es eine kleine Pantry-Küche mit einem Waschbecken. Jetzt fehlen nur noch die Innentüren und die Fußleisten.
Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger - siehe Linkt unten.
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