Aufnahme: 2025

Horst und Heidrun Anke Gebauer feiern 60. Hochzeitstag - Der Beruf führte das Paar von Berghausen bis nach Namibia

Königswinter-Berghausen · Der Beruf hatte das Paar zusammengeführt: Vor 60 Jahren gaben sich Horst und Heidrun Anke Gebauer das Ja-Wort. Über bewegte Jahre, die beide unter anderem nach Namibia führten, berichten die Jubilare in der Wahlheimat Königswinter-Berghausen. as war die „Herzens-Versicherung“ fürs Leben. Horst Gebauer und Heidrun Anke Schartner arbeiteten beim Gerling-Konzern in Köln – und da passierte das, was laut Umfragen jeder fünfte Beschäftigte erlebt: Der Job wurde zur Partnerbörse. Am 23. April 1965 heirateten die beiden auf der Godesburg.

„Das Heiratsfieber hatte in dem Jahr noch drei weitere Paare aus unserer Abteilung befallen“, erzählt das Paar. Aber während Gerling, der international operierende Versicherer, als Marke vom Markt verschwunden ist, begehen Horst und Heidrun Anke Gebauer ihre Diamanthochzeit; ihr Versicherungsvertrag mit Liebesgott Amor hält seit 60 Jahren. „Wir hatten viele gemeinsame Interessen, das schweißt zusammen.“ Der Jubilar war bei Gerling Kreditsachbearbeiter nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre, sie Sekretärin des Abteilungsleiters.

Kindheit vom Krieg geprägt

Beider Kindheit war vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Horst Gebauer, geboren am 15. Mai 1936 in Düren, lebte 1945 in Eberswalde, als im April die Rote Armee immer weiter vorrückte. „Wir gingen nach Bad Hersfeld zu meinen Großeltern“, erinnert sich der Jubilar. Der Vater fand in Troisdorf eine Anstellung. Horst machte in Bonn Abitur und studierte danach in Köln.

Heidrun Anke Schartner erblickte in Karlsbad am 9. Juli 1941 das Licht der Welt und musste die Vertreibung aus ihrer Heimat durchmachen. Die Familie landete in Schönberg bei Lübeck, bei den Großeltern. Nach der Mittleren Reife und der Höheren Handelsschule hatte sie bei der Dresdner Bank in Köln ihre erste Anstellung, ging nach einem Jahr zum Gerling-Konzern und brillierte mit ihrer guten Ausbildung.

Bald nach der Hochzeit wurde Horst Gebauer Referent bei der Deutschen Bundesbank. Nach seiner Assessorprüfung 1969 übernahm er die stellvertretende Leitung der Landeszentralbank (LZB) Duisburg, ein Jahr später wurde er ins sauerländische Plettenberg versetzt, wo ihm die Position des LZB-Direktors übertragen wurde. Die nächste Station war Bonn – Horst Gebauer ging ins Bundeswirtschafts-, danach ins Entwicklungshilfeministerium. Sohn Harald hatte 1969 das Glück des Paares komplettiert. Während der Sohn im Bundestagskindergarten spielte, wurde seine Mutter Mitarbeiterin eines Abgeordneten an. 19 Jahre bei zwei Parlamentariern wurden daraus.

Danach folgten fast sechs Jahre in Namibia. Von der Deutschen Botschaft in Windhoek aus sollte Gebauer die deutsche Entwicklungshilfe koordinieren. „Eine sehr interessante und herausfordernde Aufgabe. Wir hatten gute Kontakte zu den Menschen.“ Ihre Heimatadresse war zur Afrika-Zeit, von der sie heute noch in Erinnerungen schwelgen, schon längst Berghausen. 1974 war der Einzug. „Das Haus habe ich selbst entworfen“, so Horst Gebauer, der sich zeitweise als Sachkundiger Bürger im Stadtrat engagierte.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom  20.04.2025 - siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 20.04.2025; Foto: Ralf Klodt; Bericht: Roswitha Oschmann Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 20.04.2025
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