Fußball in der Region: TuS Oberpleis - Technik allein reicht dem TuS Oberpleis nicht

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Aufnahme: 2025

Fußball in der Region: TuS Oberpleis - Technik allein reicht dem TuS Oberpleis nicht

Rund 20 Jahre spielte der TuS Oberpleis in der Landesliga, ein Jahr sogar noch eine Stufe höher in der Mittelrheinliga. Von einem Tiefpunkt aber wollen sie im Siebengebirge nach dem Sturz in die Bezirksliga nichts wissen. Essi Zamani, zum Ende der abgelaufenen Saison als neuer Trainer geholt, gibt vielmehr das Signal zum Aufbruch.

„Eine solche Entwicklung macht jeder Verein mal durch. Wir müssen uns schütteln und die Lehren aus den Fehlern der vorigen Spielzeit ziehen“, erklärt der Coach. Im Klartext: „Wir brauchen eine enge Verzahnung zwischen Erst- und Zweitvertretung sowie den A-Junioren. Wir sollten nicht so sehr darauf schielen, ,fremde‘ Spieler zu holen, sondern müssen uns auf die Oberpleis-eigene DNA besinnen, auf gestandene Spieler und den Nachwuchs aus dem eigenen Club“, fordert der 49-Jährige, der über reichlich Erfahrung als Übungsleiter verfügt und in der Saison 2014/15 sogar mal an der Seite eines gewissen Dino Toppmöller, des heutigen Cheftrainers des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, einen luxemburgischen Zweitligisten coachte.

Zamani ist überzeugt: „Mit Leuten wie Gian-Luca Blazic, Nils Lokotsch und Nikolas Klosterhalfen musst du dich in der Bezirksliga vor keinem verstecken.“ Der Kern der Mannschaft sei geblieben, „das Team ist ja nicht auseinandergefallen“.

Doch der Trainer warnt auch: „Es nützt nichts, wenn wir uns gegenseitig beweihräuchern. Keiner soll glauben, dass du in der Bezirksliga nur mit technisch gutem Fußball bestehen kannst. Du musst diese Liga annehmen, musst dich in den Zweikämpfen behaupten gegen Gegner, die dir allein schon physisch alles abverlangen.“

Daher ist ein deutlich breiterer Kader vonnöten als bisher. „Heute gibt’s Verletzungen, von denen ich früher nie was gehört habe. Außerdem ist der Fußball in dem Bereich, in dem wir uns befinden, längst nicht mehr die Nummer eins“, mahnt Zamani, der auf „25 bis 28 Spieler“ setzt.

Beim „familiären“ TuS Oberpleis sei es möglich, seine Vorstellungen umzusetzen. „Es gibt nicht viele Vereine, die so attraktiv sind wie der TuS“, lobt der 49-Jährige.

Zum vollständigen Bericht im General Anzeiger vom 29.08.2025 . siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 29.08.2025; Foto: Quentin Bröhl; Bericht: Wolfgang Ley Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 29.08.2025
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