Aufnahme: 2024
Modellflug lockte zahlreiche Gäste an
(bk) Musser Heide. Seit 1967 wird in der Musser Heide Modellflug betrieben. Neben den in diesem Jahr noch stattfindenden Veranstaltungen wie dem Elektroflugtag und dem Jedermannfliegen traf man sich kürzlich zum Pfingstflugtag. Gezeigt wurde die ganze Breite des Modellflugs. Angefangen vom einfachen „Styroporflieger“ bis hin zum technisch und fliegerisch extrem anspruchsvollen Jet mit Turbinenantrieb. Die Vielfalt der Modelle reichte von den extrem leichten und schon fast flugfertig zu erwerbenden Styroporfliegern, über Segelflugmodelle, motorbetriebenen Modellen, sowohl mit Verbrenner- wie auch Elektromotoren, bis hin zu den turbinengetriebenen Jetmodellen und Hubschraubern.
Die Modellfluggruppe konnte sich über viele Zuschauer freuen. Es zeigte sich einmal mehr, dass es bei der Motorsportgruppe Eudenbach auf der Musser Heide stets um spannenden Modellflugsport handelt. Das bekannteste Kurier- und Beobachtungsflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, der Fieseler Storch hat sich durch seine besonderen Langsamflugeigenschaften ein Denkmal in der Luftfahrt gesetzt und stieg in der Musser Heide in die Luft.
Das Modell der von McDonnell Douglas gebauten F-18, ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug, entwickelt wurde es in den 1970er Jahren und seit 1983 ist es im Einsatz, gehörte zu den Modellflugzeugen bei diesem Pfingstflugtag. Die PC-9 Pilatus, ein originalgetreues und präzises Kunstflugzeug mit 1,49 Metern Spannweite, ein Modell in einer extrem leichten und hochfesten Holzbauweise konstruiert, begeisterte die Besucher. Auch mit dabei war eine FW-190 Focke Wulf und die Fokker D. VII. Dies nur eine kleine Auswahl der Modelle, die an diesem Flugtag zu bestaunen waren.
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