Aufnahme: 2024

Tour durchs Siebengebirge - Neue Radroute bietet grandiose Aussichten

Am Heiligenhäuschen bei Hartenberg gönnt sich Ludwig Wierich vom ADFC einen kurzen Zwischenstopp, um die grandiose Aussicht genießen zu können.

Siebengebirge · Die ADFC-Gruppe Siebengebirge hat eine neue Radtour über die gerade sanierten Wirtschaftswege rund um Oberpleis ausgearbeitet. GA-Autor Hansjürgen Melzer ist die Strecke zusammen mit Ludwig Wierich vom ADFC abgefahren.

Radfahrer freuen sich über die im Frühjahr sanierten Wirtschaftswege im Bergbereich von Königswinter, weil die früheren Holperpisten jetzt theoretisch sogar rennradtauglich sind. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat dort nun eine Tour für Freizeitradler und Familien ausgearbeitet. Der General-Anzeiger hat die Strecke vorab unter die Lupe genommen.

Offiziell wird die Route am Freitag, 20. September, von der ADFC Gruppe Siebengebirge vorgestellt. Radfahrer sind eingeladen, von 17 bis 19 Uhr zusammen mit der Mobilitätsmanagerin der Stadt Königswinter, Stefanie Otto, an der Rundfahrt auf den neu asphaltierten Wirtschaftswegen im Pleiser Baumschulland teilzunehmen. Die Tour als Teil der „Europäischen Mobilitätswoche" startet am Rathaus in Oberpleis, ist rund 20 Kilometer lang und fast durchgehend asphaltiert. Rund 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Eine Zubringertour startet bereits um 16.15 Uhr am Fähranleger in Niederdollendorf. Von dort aus beträgt die Länge der gesamten Radtour rund 40 Kilometer und 400 Höhenmeter.

Bei der „Vorpremiere“ wurde der General-Anzeiger von Ludwig Wierich begleitet. Der 82-Jährige aus Oberdollendorf ist sein Leben lang Rad gefahren und hat viele Jahre lang für die Ortsgruppe Königswinter des ADFC Radtouren organisiert und betreut. Auch die neue Route hat er ausgearbeitet.

Nach dem Start am Rathaus in Oberpleis geht es zunächst über den Weilerweg und die Straße „Im Dicht“ auf der Rückseite des Freizeitzentrums entlang bis zur Dollendorfer Straße. Es folgt eine kurze Strecke auf dem Radweg an der L?268 bis zum Abzweig Zweikreuzenweg. Nach hundert Metern biegt die Strecke rechts ab über den vor einigen Monaten sanierten Wirtschaftsweg zum Heiligenhäuschen auf dem Hartenberg. Hier passieren die Radfahrer die 20 neuen Leitpfosten und profitieren vom neuen Fahrbahnbelag auf dem leicht ansteigenden Wirtschaftsweg.

Vom Heiligenhäuschen auf dem Hartenberg aus, das um das Jahr 1905 aus Dankbarkeit für eine überstandene Viehseuche erbaut worden sein soll, hat man an den meisten Tagen des Jahres einen grandiosen Blick bis nach Köln und auf das Siebengebirge mit dem Oelberg. Ruhebänke laden unter der mächtigen Linde, die zeitgleich mit dem Bau des Heiligenhäuschens gepflanzt worden sein soll, zu einer Rast ein. Wegekapelle und Linde wurden 1998 von der Stadt Königswinter in die Liste geschützter Baudenkmäler eingetragen.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 07.08.2024; Foto und Bericht: Hansjürgen Melzer Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 07.08.2024
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