Aufnahme: 2023
Verein Kinderhilfe Otjiwarongo aus Oberpleis - Wie ein kleiner Verein aus dem Siebengebirge Großes in Namibia bewirken kann
Oberpleis - Wie ein kleiner Verein Großes bewirken kann, stellt der Oberpleiser Verein „Hilfe für bedürftige Kinder in Otjiwarongo“ eindrucksvoll unter Beweis. Nach einer touristischen Reise in das südafrikanische Land ist die Idee zu dessen Gründung geboren.
So oft sie können, reisen Vertreter des Vereins Kinderhilfe Otjiwarongo aus Oberpleis nach Namibia, um zu schauen, wie die Projekte - insbesondere für Kinder - vorankommen.
Erst kam die Dürre, dann Corona und 2021 der Ukraine-Krieg, dessen wirtschaftliche Auswirkungen auch in Namibia spürbar sind – das alles macht die Situation für viele Menschen und vor allem für die Kinder in dem südafrikanischen Land immer hoffnungsloser. „Es reiht sich eine Katastrophe an die andere. Die Lage ist jetzt noch viel schlimmer, als sie schon vor Corona war“, berichtet Anja Vollmar aus Oberpleis. Vor 14 Jahren hat ihre Familie die „Hilfe für bedürftige Kinder in Otjiwarongo“ gegründet, die sich seitdem um die Schwächsten der Schwachen in der Region Otjiwarongo, einer 28000 Einwohner-Stadt nördlich der namibischen Hauptstadt Windhoek, kümmert.
Aktuell führen drastische Preissteigerungen dazu, dass es für viele nicht mal mehr für das tägliche Schälchen „Maispap“ reicht. „Alles ist viel teurer geworden, ganz gleich ob Lebensmittel oder Hygieneartikel“, berichtet sie. Die Folge: „Immer mehr Menschen hungern.“ Bei einer Benefiz-Veranstaltungen am Sonntag, 19. März, in Bad Honnef möchte sich der gemeinnützige Verein nicht nur der Öffentlichkeit vorstellen, sondern hofft auch, dringend notwendige Spenden für die Fortführung seiner Arbeit sammeln zu können.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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