Aufnahme: 2001
Dr. Elmar Heinen und Hermann-Josef Gebertz
Die Jahresversammlung beim Heimatverein
mn. Am Sonntag, 8. April, trafen sich die Mitglieder des Heimatvereins Heisterbacherrott im Pfarrheim an der Oelbergstraße zur Jahres-Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende, Hermann-Josef Gebertz, konnte 90 Besucher begrüßen. Unter ihnen Ratsmitglied Karl-Reiner Meurer und als Neumitglieder Helga und Edmund Trapp. Er dankte den Spendern von Kuchen und den Helfern in Küche und Saal, die - organisiert von Hedi Stock - zum Gelingen des Nachmittags beitrugen.
Zum Auftakt der Versammlung führte Fritz Müller sein "Zufallsprodukt beim Ausprobieren einer Videokamera", einen informativen Film über die Nikolauskapelle vor. Im Rückblick auf das vergangene Jahr standen als Erfolge die abendliche Anstrahlung der Kapelle ebenso wie die Einrichtung der Steinpyramide als Ortsdenkmal im Vordergrund. Auch die Sanierung des alten Kirchweges, der nun nicht mehr tief verschlammt ist, wird auf der positiven Seite verbucht.
Im Vordergrund künftiger Aktivitäten steht die Vorbereitung auf den 50. Geburtstag des Heimatvereins, der am 16. September mit einem ökumenischen Gottesdienst, einem mu-sikalischen Frühschoppen und einem Mittagsimbiss im Innenhof des Hauses Schlesien feier-lich begangen wird. Museumsbesuche, Wanderungen in der Eifel und im Siebengebirge, eine Fahrt mit dem Vulkan-Express durch das Brohltal sowie eine Busfahrt zur Eifelabtei Kloster Steinfeld und nach Kommern stehen auf dem weiteren Programm. Aber auch die Arbeit kommt nicht zu kurz: Ärmel aufkrempeln heißt es am 21. April, wenn die Mitglieder zum Frühjahrsputz am westlichen Ortseingang aufgerufen sind. Mit der Umstellung auf den Euro werden die derzeit 224 Mitglieder einen Jahresbeitrag von 6 Euro entrichten. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags lieferte Willi Armbrüster noch ein humoristisches Feuerwerk, bei dem im Saal kein Auge trocken blieb.
Hermann-Josef Gebertz war Vorsitzender des Heimatvereins Heisterbacherrott (HVH) von 2000 bis 2010. Sein plötzlicher Tod kam für den HVH überraschend. Er führte die Dialektnachmittage ein „Wie uus de Muul gewaaße es“. Unter seiner Regie entstand die zweite Chronik des HVH aus Anlass des 50-jährigen Bestehens 2001.
Dr. Elmar Heinen war viele Jahre als Beisitzer und damit der ständige Berater, wenn es um Fragen im Bereich Natur-- und Landschaftsschutz im Siebengebirge ging. Auch war er bei Ausflugsfahrten des HVH immer mit Erklärungen zur Stelle.
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