Aufnahme: 2000

Jahresversammlung der Strücher KG

"Nach erfolgreich abgeschlossener Session hielt die Strücher KG am 31. März ihre Jahreshauptversammlung in ihrem Saal. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, Evelyn Remig, trug diese auch den Jahresbericht vor. Die Höhepunkte der Session wurden wachgerufen und nur der Wermutstropfen des nicht gut besuchten Kostümballs war zu verkraften. Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer konnte der Vorstand entlastet werden.

Da Renate Hönighausen aus privaten Gründen zurückgetreten ist, wurde eine Nachwahl zum zweiten Vorsitz notwendig. Willi Weber wurde vom Vorstand vorgeschlagen und der Bellinghauserhohner, der seit zwei Jahren dem Elferrat angehört, wurde gewählt. Schriftführer Werner Schniggenberg ist derzeit beruflich stark eingespannt und wurde von Ulla Hagedorn vertreten, steht aber dem Vorstand bald wieder zur Verfügung. Was sich im Kassenbericht schon abzeichnete, machte der nächste Tagesordnungspunkt deutlich: Eine Beitragserhöhung ist unumgänglich. Sind durch Auflösung eines Tanzcorps und andere Austritte die Mitgliederzahlen von 650 auf 539 gesunken, so stehen doch Verbindlichkeiten für den Saal zu Papier, die durch Mitgliedsbeiträge abgedeckt sein sollen. Mit einer Erhöhung der Beiträge um 1 DM pro Monat (für Jugendliche, die allein im Vereins sind, 0,50 DM) ist man aber sicher, eine verträgliche Lösung nach sieben Jahren stabiler Beiträge gefunden zu haben. Die anschließende Diskussion war sehr lebhaft, die Abstimmung erfolgte dann fast einstimmig für die Beitragserhöhung.

Der Ausblick auf die Session 2000/01 sieht bislang so aus: Für den 20. Oktober wird beim Bürgerfestausschuss ein Vorstellabend beantragt, am 11. November wird eine Veranstaltung im Saal stattfinden, am 27. Januar findet die Kostümsitzung statt, am 11. Februar die Mundartmesse mit Frühschoppen, am 17. Februar evtl. ein Kostümball, am 22. Februar die Weiberfastnachtssitzung, am 24. Februar das Kinderkostümfest und evtl. eine Abendveranstaltung sowie am 26. Februar der Rosenmontagszug.

Für die Fertigstellung des Festsaales hat die Stadt 30000 DM bereitgestellt, für die auf jeden Fall der Außenputz erfolgen soll. Weitere Planungen beziehen sich auf eine neue Wärmerückgewinnungsanlage, das Abschleifen und Versiegeln des Tanzbodens sowie den Anstrich insbesondere der Keller- und anderer Räume. Die Außenanlage soll ebenfalls hergerichtet werden.

Vor 34 Jahren war sie Mitbegründerin des Damenkomitees und leitete es 26 Jahre lang. Bei dieser Jahreshauptversammlung wurde Waltraud Landsberg als Ehrenpräsidentin des Komitees vorgeschlagen und bestätigt.

Ein trauriger Hinweis kam vom Bürgerfestausschuss, der in diesem Jahr kein Oktoberfest ausrichten kann. Zu wenig Helfer für den Auf- und Abbau des Zeltes sind zu finden und auch die Besucherzahlen sind so rückläufig, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Die bange Frage steht im Raum, wie ein Altenfest in Zukunft finanziert werden kann, wenn die Einnahmen aus dem Oktoberfest fehlen. Vorgeschlagen von den Karnevalisten wurde die Durchführung eines Tages der Offenen Tür im Mai oder Juni sowie eine 'Oldie-Night' im September. Abschließend wurde noch dazu aufgerufen, für eine Beleuchtungsanlage zu spenden, da die weißen Scheinwerfer keinerlei Bühneneffekte ermöglichen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die KG seit Anfang des Jahres anerkannte Spendenquittungen ausstellen kann. Mit einem Film über die vergangene Session klang die Versammlung aus."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 14 vom 6. April 2000
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Vereine Thomasberg
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