Aufnahme: 1998
Modernes Kirchenkonzert im Zeichen der Ökumene
"Ein Kirchenkonzert besonderer Art erlebten viele Besucher, die in die Heisterbacherrotter Wallfahrtskirche gekommen waren. Im Zeichen der Ökumene zwischen den beiden Kirchengemeinden gestalteten die Chöre der katholischen und der evangelischen Gemeinde sowie die Band 'Einstürzende Kirchtürme' ein gemeinsames Konzert unter dem Motto 'Felsenfest'. Es wurde aber nicht nur gesungen, sondern auch Sketche aufgeführt. Die Besucher erlebten einen Streifzug durch die Bergpredigt Jesu. Das gesamte Programm wurde umrahmt von einer Jugend- und einer Tanzgruppe. Die Proben zu der aufwendigen Aufführung dauerten drei Monate. In seiner Begrüßungsansprache dankte Pfarrer Paul Woelki den Mitwirkenden für die Zusammenarbeit in der Ökumene.
Vor drei Jahren wurden die ersten Lieder aus der Bergpredigt in der Emmauskirche gesungen. Seitdem wurde das Repertoire weiter ausgebaut. Die Seligpreisungen, vier Antithesen, das Vater unser, die Goldene Regel haben Christoph Zehender, Johannes Nitsch und Manfred Staiger als Grundlage für ihre Texte und Melodien verwendet. Die Bergpredigt wurde an diesem Abend in die heutige Zeit verlegt, mit all ihren Problemen wie Arbeitslosigkeit, Aussiedler und dergleichen. Die musikalische Leitung hatte Peter Zens, für die Rahmengestaltung zeichnete Frank Wasser verantwortlich. Durch das Programm führten Barbara Gotter und Frank Wasser.
Alle Besucher erhielten eine 'Bergpredigttüte' mit Steinen, Sand, Salz und einem Licht. Während der Aufführung sollten das Licht herausgenommen und das Salz probiert werden. Den Hauptakteuren wurden nach minutenlangem Applaus am Ende der Vorstellung Geschenke überreicht."
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