Aufnahme: 1997
Bundesverdienstkreuz für den in Thomasberg wohnhaften Journalisten Wolfgang Mayrhofer
"Am vergangenen Freitag wurde dem Königswinterer Bürger, Journalisten und langjährigen Pressesprecher der Stadt Königswinter im Haus Bachem im Beisein der Spitzen der Stadt und vieler Journalistenkollegen durch Landrat Dr. Franz Möller das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
In der Laudatio führte der Landrat u.a. aus: 'Ein kluger Kopf hat einmal behauptet: Politiker sind unentwegt auf der Flucht vor einer schlechten und auf der Suche nach einer guten Presse. Dieser Ausspruch steht sicher nicht für ein gespaltenes Verhältnis zwischen Politik und Presse. Es verdeutlicht vielmehr, welche Bedeutung und welcher Einfluß der Presse in unserem Land zukommt.
Wolfgang Mayrhofer wird heute für seine Verdienste geehrt, die er sich als langjähriger, verantwortlicher Mitarbeiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung erworben hat, wie auch nach dem Ende dieser hauptberuflichen Tätigkeit als Pressesprecher der Stadt Königswinter und als jahrzehntelanger Mitarbeiter der Bonner Rundschau, des General-Anzeigers und der Honnefer Volkszeitung.'
Wolfgang Mayrhofer war von 1961 bis 1985 Mitarbeiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Von 1986 bis Ende 1994 übernahm er die Aufgabe eines Pressesprechers der Stadt Königswinter und hat sich in dieser Zeit besonders der Werbung für Königswinter als Fremdenverkehrsstadt und der Verankerung der Städtepartnerschaften von Königswinter mit Cleethorpes und Cognac gewidmet. Darüber hinaus hat er sich mit aufklärender und werbender Medienarbeit für die Belange der Volkshochschule Siebengebirge eingesetzt. Er übernahm selbst die Leitung von kulturellen Studienreisen der Volkshochschule und veranstaltete hinterher vielbeachtete Fotoausstellungen unter dem Titel 'Reisen mit der Volkshochschule'. Für das Siebengebirgsmuseum hat Mayrhofer durch seine kulturelle Berichterstattung eine interessierte Öffentlichkeit geschaffen.
Mit seiner journalistischen Arbeit erwarb sich der Geehrte insgesamt durch seine faire, sachkundige und fundierte Berichterstattung, seine verschiedenartigsten Reportagen und Kommentare sowohl bei der Bevölkerung als auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen den Ruf eines engagierten Journalisten. An die 6000 Mitteilungen, Reportagen und Berichte hat Mayrhofer in den zehn Jahren bei der Stadt Königswinter geschrieben, darunter weit über 100 Grußworte und ungezählte Glückwunschadressen namens des Bürgermeisters und des Stadtdirektors. Nicht umsonst nannte ihn der ehemalige Stadtdirektor Schmitz einen 'Glücksfall für Königswinter'.
Der Laudator abschließend: 'Ich freue mich, Wolfgang Mayrhofer für seine besonderen Verdienste, die er sich um das Wohl der Allgemeinheit erworben hat, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.'"
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