Aufnahme: 1993
Grundsteinlegung für ein gemeinsames Feuerwehrhaus
gst. Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als zehn Jahren ist das gemeinsame Feuerwehrhaus der beiden Feuerwehren von Thomasberg und Heisterbacherrott Wirklichkeit geworden. In einer kleinen Feierstunde wurde der Grundstein zu diesem neuen Haus „Am Wildpfad" auf Thomasberger Gebiet gelegt. Wie Stadtdirektor Franz Josef Schmitz an der Baustelle betonte, ist glücklicherweise die lange, kontroverse und schmerzliche Zeit vorbei. Vor etwa sechs Jahren hatten sich die beiden Feuerwehren geeinigt und die Planung konnte beginnen.
In Kürze werden nun die Feuerwehrleute der beiden Stadtteile, die bereits eng zusammengewachsen sind, man kann kaum noch die Grenzen zwischen Thomasberg und Heisterbacherrott erkennen, ein gemeinsames Haus haben und unter einem Dach leben. Die Gesamtkosten dieses Bauwerkes werden bei 1,6 Millionen Mark liegen. Der Kreis zahlt davon 600000 Mark.
Auch Bürgermeister Herbert Krämer gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun der Grundstein für die gemeinsame Unterkunft der beiden Wehren gelegt worden sei. Er nannte Thomasberg zuerst, weil dort die Wehr 1925 gegründet worden ist, in Heisterbacherrott ein Jahr später. Das Haus passe sich auch der Landschaft an, aus den südlichen Fenstern habe man demnächst einen herrlichen Blick zum Oelberg.
Die erste Feuerwehrunterkunft in Thomasberg sei nur acht Quadratmeter groß gewesen, sagte Krämer und freute sich, dass nun das neue Haus ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft der beiden Wehren wird. Der einzige noch lebende Gründer der Heisterbacherrotter Feuerwehr, Matthias Radermacher, wohnte der Zeremonie der Grundsteinlegung bei und meinte, daß es nie Feindschaft gegeben habe zwischen den Wehren von Heisterbacherrott und Thomasberg.
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