Aufnahme: 1993

Ausbau der Rosenaustraße

"Vor einigen Tagen hat der Endausbau der Rosenaustraße in Thomasberg begonnen. Vor Jahren war dort nach erfolgter Kanalverlegung eine Baustraße angelegt worden. Nachdem nun der größte Teil dieses neuen Erschließungsgebietes bebaut worden ist, kann die Rosenaustraße nun endgültig hergestellt werden.

Die vorhandene Baustraße wird konstruktiv aus bituminöser Tragschicht übernommen und durch Verbreiterung und Profilierung den Enderfordernissen angepaßt. Auf einer Länge von rund 750 Metern, nämlich zwischen der Straße 'Auf der Berghecke' bis zur Siebengebirgsstraße, erhält die Rosenaustraße eine Fahrbahnbreite von sechs Metern und zuzüglich beidseitig Gehwege von 1,50 Meter Breite. Auf der Fahrbahn selbst werden die beidseitig ein Meter breiten Radstreifen abmarkiert, die die eigentliche KFZ-Verkehrsfläche dann auf vier Meter Breite reduzieren.

Die Fahrbahnbreite von sechs Metern ist aber erforderlich, weil auf dieser Straße zukünftig talwärts eine Buslinie fahren wird. Es ist so ohne weiteres möglich, im Begegnungsfall den markierten Radweg zu überfahren. Allerdings macht diese markierte Radspur ein durchgängiges beidseitiges Halteverbot unabdingbar. Zur Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit werden zusätzlieh noch Baumtore mit Einengungen angeordnet und Kreispflasterungen mit leichten Überhöhungen in den Knotenpunkten eingebaut. Es wird nach erfolgtem Ausbau, insbesondere durch die Anordnung der Baumtore, notwendig, bei entgegenkommendem Verkehr die Geschwindigkeit erheblich zu reduzieren bzw. ganz anzuhalten, bis die Engstellen passierbar sind. Da zusätzlich noch der Rechts- vor dem Linksverkehr in dieser schon jetzt bestehenden 30-Kilometer-Zone Vorrang hat, kann davon ausgegangen werden, daß sich die Fahrgeschwindigkeit ganz erheblich reduziert und so dem Wohnumfeld angepaßt wird.

Für die Busbenutzer soll zwischen der Siebengebirgsstraße und der Straße 'Zum Kleinen Ölberg' sowie zwischen der Straße 'Auf der Berghecke' und der Ölbergstraße jeweils eine Haltestelle eingerichtet werden.

Die Baukosten werden rund 885000 DM betragen. Mit der Fertigstellung ist nach etwa 200 Arbeitstagen zu rechnen. Die Anlieger werden um Verständnis für auftretende Behinderungen gebeten, die bei einer derartigen Baumaßnahme nicht auszuschließen sind."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 33 vom 19. August 1993
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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