Aufnahme: 1993
Vier verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet
"In diesen Tagen nahmen vier Mitarbeiter der Stadtverwaltung Königswinter ihren Abschied aus dem öffentlichen Dienst.
Josef Hülder wurde 1928 in Ittenbach geboren und wohnt heute noch dort. Bis 1972 war er als Landwirt tätig. Am 1. November 1972 wurde Hülder als Gartenarbeiter von der Stadt Königswinter eingestellt. Im Laufe der Zeit legte er die Werkprüfung als Kraftwagenfahrer mit Erfolg ab. Nach der Neuorganisation der städtischen Arbeiterkolonnen wurde er am 1. Januar 1985 zum Gruppenführer der Gartenbaukolonne bestellt.
Arno Brendel wurde 1930 in Krummöls in Schlesien geboren und wohnt seit geraumer Zeit in Thomasberg. Nach dem Krieg war er zunächst in der Landwirtschaft und im Obst- und Gartenbau tätig. Im Jahre 1949 wurde er bei einer Bad Honnefer Firma als Bauhilfsarbeiter eingestellt. Nach dem Erlernen des Maurerhandwerks übte er diesen Beruf bis 1954 aus. In der Zeit von 1954 bis 1985 war er als Polier bei einer Bauunternehmung in Thomasberg tätig. Nach der Betriebsschließung wurde Brendel als Stadtarbeiter der Wegebaukolonne Königswinter eingestellt. Aufgrund seiner Qualifikationen war er schließlich bis zuletzt als Gruppenführer der Wegebaukolonne eingesetzt.
Karl Winzen wurde 1930 in Linz geboren. Er wohnt heute in Oberdollendorf. Am 19. April 1949 wurde er als Maurerlehrling bei einer Firma in Bonn eingestellt. Im Herbst 1951 legte er die Facharbeiterprüfung ab. Danach arbeitete Winzen als Vorarbeiter bei verschiedenen Firmen und besuchte ab Mai 1955 den Maurermeisterkurs, den er im Frühjahr 1957 vor der Handwerkskammer Köln erfolgreich beendete. In der Zeit von 1956 bis 1962 war er bei einem großen Bonner Wohnungsbauunternehmen als Bauleiter beschäftigt. Von 1962 bis 1970 war Karl Winzen bei der Bauaufsicht der Kreisverwaltung in Siegburg als Baukontrolleur tätig. Mit Wirkung vom 1. April 1970 wurde er bei der Stadt Königswinter als Technischer Angestellter eingestellt. Zunächst war er auch dort als Baukontrolleur beim Bauordnungsamt eingesetzt. Am 1. Juli 1973 erfolgte seine Umsetzung zum Amt für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung. Dort war er insbesondere für die technische Durchführung und Überwachung der Gebäudeunterhaltung zuständig. Durch eine Organisationsänderung werden diese Aufgaben ab 1985 vom Hochbauamt wahrgenommen, dem Karl Winzen bis zu seinem Ausscheiden zugewiesen war.
Max Falkenstein wurde 1930 in Dambroich geboren und wohnt heute in Oberpleis. Er war von 1956 bis 1967 bei den Basalt-Werken Albert als Schlosser in den Betrieben Hühnerberg und Nonnenberg und zuletzt als Vorarbeiter in der Mischanlage Nonnenberg beschäftigt. Am 1. Juli 1967 wurde Falkenstein von der Gemeinde Oberpleis als Kraftfahrer in der Tiefbauunterhaltung eingestellt. 1969 wurde er von der Stadt Königswinter übernommen und der Wegebaukolonne Oberpleis als Stadtarbeiter zugewiesen. 1973 legte Max Falkenstein die Werkprüfung mit Erfolg ab. Bis zur Umorganisation des Bauhofbetriebes im Bergbereich der Stadt nahm er von 1975 bis 1978 die Funktion eines Vorarbeiters der Wegebaukolonne Oberpleis wahr. 1985 wurde er Gruppenführer im Bauhof Oberpleis und somit verantwortlich für den dortigen Fuhrpark mit KFZ-Werkstatt. Nach vieljähriger Tätigkeit als stellvertretender Vorarbeiter wurde er schließlich 1991 zum Vorarbeiter der Wegebaukolonne im Bauhof Oberpleis bestellt. Gleichzeitig wurde er Sicherheitsbeauftragter.
Alle Ruheständler erhielten nach der Laudatio durch Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz eine Bonbonniere und die Urkunden. Bürgermeister Herbert Krämer übermittelte den Dank der Stadt und überreichte Blumen. Mit einem Weinpräsent verabschiedete Personalratsvorsitzender Christian Jonas die Kollegen."
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.