Aufnahme: 1991
Auch Thomasberg erfolgreich beim Rollskilauf
"In Thomasberg waren Europas Rollski-Asse am Start. Im Schlußspurt wurde der 6. Internationale Rollskilauf beim Skiclub Thomasberg von Jörg Faulhaber vom TuS Raubling entschieden. In der Spitzengruppe befanden sich auch der Vorjahressieger Kasimir Urbaniak und der Niederländer Finant Vermealen. Mit 30 Sekunden Vorsprung holte sich dann Jörg Faulhaber den Sieg. Faulhaber ist Europameister der Flachstrecke sowie Vizeeuropameister im Berg mit 36 und 12 Kilometer.
Aus diesem Lauf gingen dann die Aspiranten für das Europapokalrennen am 8. und 9. Juni in Rotterdam hervor.
Insgesamt waren an der Veranstaltung in Thomasberg 145 Rollskiläufer in den Einzelwettbewerben und 40 Starter am Mannschaftsbergsprint am Start. Aus Thomasberg nahmen am Bergsprint bzw. bei den Einzelwettbewerben teil: Ralf Schultes, Frank Burda, Günter Radecke, Willi Bröhl, Marcel Klehr und Erich Kochenbach, Anja Eymael und Jakob van der Zee. Ältester Teilnehmer aus Thomasberg war der 59jährige Günter Radecke mit der Startnummer 130 und der jüngste Skirollerfahrer kam eigens aus der ehemaligen DDR nach Thomasberg. Sören Jacob ging mit der Nummer 135 an den Start am Libellenweg. In der Schülerklasse Jahrgang 1980 konnte die Läuferin Anja Eymael einen Sieg für den Ski-Club Thomasberg herauslaufen. Bei der männlichen Jugend II belegten Ralf Schultes den 12. und Marcel Klehr den 17. Platz in ihrer stark besetzten Klasse. Diese Beiden schafften in der Mannschaft im Bergsprint einen hervorragenden 12. Platz in der Herrenkonkurrenz, die von der Mannschaft des TuS Raubling gewonnen wurde.
Die Siegerehrungen nahmen der Schirmherr Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz, Bürgermeister Herbert Krämer, Sportausschußvorsitzender Hans Remig sowie von den Parteien Karl-Heinz Seger (SPD), Birgit Sack (FDP) und Karl Füllenbach (CDU) vor. Sie hatten einige der rund 90 zu vergebenden Pokale gestiftet. Für die jeweiligen Sieger, Zweit- und Drittplazierten einer jeden Disziplin gab es je eine Silbertrophäe.
Schirmherr Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz betonte in seiner Ansprache, daß neben dem Reiz des Wettkampferlebnisses ein solch sportliches Ereignis auch fruchtbare Impulse für den Breitensport bietet. Darüber hinaus trägt die Veranstaltung mit dazu bei, Königswinter als Fremdenverkehrsstadt darzustellen.
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