Aufnahme: 1988
Zahlreiche Ehrungen beim Festkommers 75 Jahre TuS Thomasberg/lttenbach
gst. "Sport bedeutet körperliche und geistige Ertüchtigung in allen Lebenslagen und wird als solches auch anerkannt. Seit der Jahrhundertwende hat der Sport einen wesentlichen Aufschwung genommen. Neben vielen Dingen ist heute Sport selbstverständlich." Diese Worte sprach Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz als Schirmherr der 75-Jahrfeierlichkeiten des TuS Thomasberg/Ittenbach beim Festkommers im Saale der Strücher Karnevalsgesellschaft. Schmitz blickte zurück auf die Zeit um 1900. 1904 wurde Schalke 04 gegründet, ein Jahr später der TuS Oberpleis und weitere acht Jahre später, im Jahre 1913, wurden im heutigen Stadtgebiet gleich vier Sportvereine gegründet, in Dollendorf, in Heisterbacherrott, in Rauschendorf und eben in Thomasberg.
Dieser Boom stand dann im Mittelpunkt der Ansprachen von Stadtdirektor Schmitz und dem Festredner Bürgermeister Günter Hank. Als Sportgemeinschaft bietet der Jubiläumsverein vielerlei Sportarten an. Heute sei allerdings der Breitensport die Grundlage des Vereins. Thomasberg verdanke seinen Bekanntheitsgrad nur dem TuS Thomasberg. Hank dankte der Sportgemeinschaft, die den Königswinterer Stadtteil, vor vielen Jahrzehnten noch fast unbekannt, weit über die Grenzen der Stadt bekannt gemacht habe. Thomasberg wurde zu einer Handballhochburg. Der Festredner würdigte aber nicht nur die sportlichen Leistungen des Vereins, sondern auch das Engagement seiner Mitglieder. Schließlich haben die Mitglieder des TuS zwei Sportplätze geschaffen ohne Zuschüsse und ohne Hilfe der Gemeinde. Am 24. April 1931 und am 2. Mai 1948 wurden die beiden Sportplätze ihrer Bestimmung übergeben. Stolz könne man sein, so Hank, auf das, was man geschaffen habe und auf die sportlichen Erfolge. Besonders würdigte Hank das Engagement der Lehrer Schonauer und Symnofsky. Werner Röttgen sei als beispielhaft zu bezeichnen. Als Geschenk der Stadt brachte Hank 750 Mark mit.
Christoph Minten vom Handballsportverband Mittelrhein Kreis Rhein-Sieg ehrte anlässlich des Jubiläums einige verdiente Handballsportler. Er überreichte den Kreisehrenbrief und die Silberne Ehrennadel an Horst Kurenbach, Christian Landsberg, Horst Meindorf, Heide Reusch und Walter Weber. Vom Handballverband erhielt der Jubiläumsverein eine Plakette. Alfred Rottländer übermittelte die Glückwünsche des Tischtennisverbandes. Auch er konnte einige Ehrungen vornehmen, da die Tischtennisabteilung im TuS auf 15 Jahre zurückblicken kann. Den Bezirksehrenbrief überreichte Rottländer an Bruno Stephan, Burkhard Lange, Albert Noltemeier und Heinz Wäldl. Horst Meindorf wurde mit der Verbandsverdienstnadel ausgezeichnet. Urkunden gab es dann noch für Georg Lülsdorf, Horst Detlaf und Klaus Heinecke.
Christa Plaiss übermittelte die Glückwünsche des Rheinischen Turnerbundes mit einer Urkunde und einem Jubiläumsgeschenk des Turngaues Sieg-Rhein für die Jugend. Ausschließlich Übungsleiterinnen wurden von ihr mit der Schmidt-Schröder-Urkunde geehrt: Elisabeth Brendel, Gesa Rohmer und Isabella Schmidt. Die Reihe der vielen Gratulanten eröffnete Pfarrer Woelki, der betonte, daß Sport auch echte Lebensfreude bedeute. "Sport hält jung." Das sagte Vorsitzender Horst Meindorf, als er mit der Goldenen Ehrennadel für 40jährige Mitgliedschaft auszeichnete: Rainer Bellinghausen, Willi Dunkel, Josef Gaida, Erwin Hovenbitzer, Josef Koch, Heinz Linden, Bernd Otto, Theo Röttgen, Paul Roßler, Gerd Weber, Karl-Heinz Thomas und Horst Kurenbach. Ehrenvorsitzender Willy Weber gedachte in seiner Ansprache der Zeit seiner Vereinsführung und würdigte auch die Verdienste seiner Nachfolger. Als Geschenk überreichte er eine Tischglocke. Umrahmt wurde der Festkommers durch gesangliche Darbietungen des Kirchenchores unter Ludwig Kurenbach.
Den Kreisehrenbrief und die Silberne Ehrennadel erhielten: Horst Kurenbach,
Christian Landsberg, Horst Meindorf, Heide Reusch und Walter Weber.
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