Bürgerverein ehrte sein „Hüttenwichtelmännchen"

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2002

Bürgerverein ehrte sein „Hüttenwichtelmännchen"

"Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Bürgervereins Stieldorferhohn zahlreich in der Gaststätte Palm am 2. März. Neben den Ehrenmitgliedern konnte der Vorsitzende, Frank Steiner, auch Dr. Josef Griese als Vertreter des Stadtrates begrüßen. Dank sagte er auch den 'Bergklängen', die wiederum ein Treffen in ihrer Vereinsgaststätte ermöglicht hatten. Im Jahresrückblick fanden die Veranstaltungen des Vorjahres noch einmal Erwähnung wie das Schach- und Skatturnier, die Maiwanderung, das Pfingstfest, das Hüttenfest und die Termine in der Vorweihnachtszeit, insbesondere das Altenfest.

Bei außerordentlichen Sitzungen traf sich der Vorstand mehrfach zu Themen wie Sendemast, Schulbusstrecke und Kinderspielplatz. Was den Sendemast angeht, erläuterte Frank Steiner, dass eine Vorabinformation der Bürger rechtlich nicht notwendig war und einer Errichtung auch nicht widersprochen werden konnte. Man will sich künftig mit der Initiative in Thomasberg in Verbindung setzen, damit alle Wege beschritten werden, um gegebenenfalls eine Reduzierung der Abstrahlung durchzusetzen. Es soll auch einer Aufstockung vehement widersprochen werden und der alte Mast zügig abgebaut werden.

Die anschließende Neuwahl des Vorstandes brachte folgendes Ergebnis: Als 1. Vorsitzender wurde Frank Steiner bestätigt, sein Stellvertreter ist Hermann-Josef Reintgen. Schriftführer ist Friedhelm Kopp und sein Stellvertreter Michael Pflaumann, Schatzmeister ist Peter Düx mit Udo Wichartz als Stellvertreter und Beisitzer wurden Dieter Fuhrmann, Reinhold Kurenbach, Trutz Seidler, Heinz-Dieter Kopp und Andreas Florczyk. Zu Kassenprüfern wurden Marita Assenmacher und Helmut Olbrück bestellt.

Mit einer Urkunde für seine vieljährige Vorstandsarbeit wurde Herbert Steilen geehrt, der sich als 'Hüttenwichtelmännchen' für die Höhn'sche Hött verdient gemacht hat und der Organisator der Skatturniere war. Zum Ehrenmitglied wurde - mit einer sehr launigen Laudatio von Johannes Gilles - Ferdi Nietzer ernannt. Seine Verdienste um Partykeller, Kirmes und Skatrunden für die älteren Dorfbewohner reichen zurück ins Jahr 1972 und ihm schuldete man herzlichen Dank, bei dem auch seine Frau nicht ausgenommen wurde.

Aufgrund der Euroumstellung wurde der seit Jahrzehnten stabil gebliebene Mitgliedsbeitrag auf 1 Euro pro Monat angehoben, wobei für Familien ein gemeinsamer Beitrag entrichtet werden kann."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 10 vom 7. März 2002
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Aus den Dörfern ringsum
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