Ehrungen beim Tambourcorps

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1994

Ehrungen beim Tambourcorps

"Jubilarehrungen und der Besuch der Cleethorpeser und Cognacer standen im Mittelpunkt des Pfingstfestes des Tambourcorps Oelinghoven im Dorfgemeinschaftshaus. Der Bürgermeister von Cognac, Francis Hardy, und seine Kollegin aus der englischen Stadt Cleethorpes, Margarete Solomon, versuchten sich in der Führung des Dirigentenstabes bei den musikalischen Klängen des Corps. Tosender Beifall war ihnen sicher. Und die Gäste stillten ihren Hunger mit den von den Frauen des Vorstandes gebackenen Eierkuchen. Hierfür waren gesammelt worden 1110 Hühnereier und ein Gänseei.

Geehrt wurden Jubilare, die seit 20, 25 und 40 Jahren aktiv oder inaktiv dem Corps angehören. Die Ehrung erfolgte durch den Vorsitzenden des Kreismusikerverbandes Bonn/Rhein-Sieg, Hans Stommel, und den Vorsitzenden des Corps, Heinz Hüls.

Seit 40 Jahren sind Günter Zobel und Berthold Koch im Corps, 25 Jahre hielt Bernd Krämer treu zur Musik und vor 20 Jahren bat Franz Krieger um die Aufnahme in das Tambourcorps.

Günter Zobel fing im Jahre 1954 als Beckenschläger an. 1955 erweiterte er seine musikalische Laufbahn im Verein als Flötist. Dieses Instrument spielte er bis 1984. Dann ging ihm die Puste aus und er wurde wieder Beckenschläger. Er engagierte sich auch fast 20 Jahre als 2. Kassierer im Vorstand.

Franz Krieger begann seine musikalische Laufbahn im Tambourcorps im Jahre 1974 als Trommler. Die spielt er auch heute noch erfolgreich. 1982 und 1983 war er zudem Stabführer. Franz Krieger konnte sich nicht nur musikalisch im Verein betätigen, sondern wußte sein Tambourcorps auch in der Vorstandsarbeit als Beisitzer zu unterstützen.

Berthold Koch war viele Jahre Ausbilder und auch zweiter Vorsitzender. Bernd Krämer war in den 25 Jahren nicht nur Paukenspieler, sondern auch Stabführer.

Für die Jubilare gab es Urkunden, Ehrennadeln und Geschenke, darunter einen Gutschein für eine Reise für Günter Zobel und einen Gitarrenständer für Bernd Krämer, der dieses Instrument ebenfalls mit Bravour spielt. Das Tambourcorps spielte ein Hoch für die Jubilare. Als Jungspielerin wurde Isi von Wangelin als Flötistin aufgenommen."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 22 vom 1. Juni 1994
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
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Aus Siebengebirgs-Zeitung Aus den Dörfern ringsum
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