Verabschiedung und Jubiläum bei der Stadt

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1988

Verabschiedung und Jubiläum bei der Stadt

"Vier Mitarbeiter der Königswinterer Stadtverwaltung können in diesen Tagen auf eine Silberne Arbeitszeit bei der Stadt zurückblicken. Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz würdigte in seiner Glückwunschansprache die Verdienste auf den verschiedensten Gebieten der Jubilare und verabschiedete gleichzeitig Frau Käthe Arzdorf als Putzhilfe bei der Grundschule Oberdollendorf. Am 21. September 1964 wurde sie bei der damaligen Gemeinde Oberdollendorf für die katholische Volksschule eingestellt. Im Zuge der kommunalen Neugliederung erfolgte am 1. August 1969 ihre Übernahme in den Dienst der Stadt Königswinter. Käthe Arzdorf blieb zur Dienstleistung bei dieser Schule, der heutigen Gemeinschaftsgrundschule. Von 1976 bis 1983 wirkte sie jedoch in der gleichen Eigenschaft an der Grundschule Heisterbacherrott, kehrte aber dann an die Grundschule Oberdollendorf zurück. Jetzt schied sie wegen Erreichung der Altersgrenze aus. Zum Abschied schenkte ihr der Stadtdirektor ein Bild des Drachenfelses sowie einen Blumenstrauß im Namen des Bürgermeisters.

Hedi Stock, die heute noch in ihrem Geburtsort Heisterbacherrott wohnt, wurde am 1. April 1963 bei der damaligen Amtsverwaltung Oberkassel als Verwaltungslehrling eingestellt. In Königswinter war die Silberjubilarin zunächst beim Hauptamt zur Berechnung von Vergütungen, Bezügen und Löhnen eingesetzt. Später erfolgte der Einsatz beim Ordnungsamt, dem heutigen Ordnungs- und Verkehrsamt. Dort ist sie als Sachbearbeiterin für Ausländerangelegenheiten zuständig sowie für Fragen der Wehrerfassung. Stadtdirektor Schmitz würdigte aber nicht nur ihren vorbildlichen Einsatz bei der Stadt, sondern auch ihre rheinische Fröhlichkeit, die sich darin äußerte, daß sie Mitbegründerin der Siebengebirgsperlen, einer vorbildlichen Tanzgruppe in Heisterbacherrott, war und viele Jahre eifrig mittanzte. Höhepunkt ihres rheinischen Lebens bildete das Jahr 1984. Da war sie Karnevalsprinzessin in Heisterbacherrott und Thomasberg.

Als 'Dreigestirn der Stadtverwaltung' bezeichnete humorvollerweise der Stadtdirektor die drei Silberjubilare Karl-Heinz Piel, Udo Blaskowski und Helmut Schliebusch.

Alle drei begannen ihr Berufsleben am 1. April 1963: Karl-Heinz Piel als Verwaltungslehrling bei der Stadt Königswinter, Udo Blaskowski bei der damaligen Amtverwaltung Oberkassel und Helmut Schliebusch als Verwaltungspraktikant bei der Stadt Bonn. Karl-Heinz Piel hat sich vom Lehrling bis zum Stadtamtsinspektor emporgearbeitet, wozu er vor 10 Jahren befördert wurde. Bis zur kommunalen Neuordnung war Piel beim Ordnungsamt eingesetzt. Seit 1969 ist er dem Hauptamt zugewiesen. Dort ist er verantwortlich für die Verwaltung der Dienstgebäude, für Repräsentationsangelegenheiten, für Beschaffung des Mobiliars und schließlich für die Organisation des jährlichen Rathaussturmes am Rosenmontag.

Udo Blaskowski brachte es vom Lehrling bis zum Stadtamtsrat, dies seit dem 1. Juli 1986. Seit dem 2. Januar 1976 ist er Beamter auf Lebenszeit. Als Abteilungsleiter in der Hauptabteilung des Hauptamtes ist er verantwortlich für kommunalverfassungsrechtliche Angelegenheiten, für Angelegenheiten des Stadtrates und seiner Ausschüsse, für Stellenplanangelegenheiten sowie für Bürgeranträge. Am 8. März 1988 wurde Blaskowski  zum stellvertretenden
Beisitzer der Einigungsstelle bei der Stadt bestellt.

Helmut Schliebusch arbeitete sich vom Praktikant zum Stadtoberamtsrat empor. Diese Ernennung ist zwar bereits vom Rat beschlossen, wird aber als nachträgliches Jubiläumsgeschenk erst am 1. Juli 1988 ausgesprochen. Schliebusch ist Abteilungsleiter der Personalabteilung beim Hauptamt sowie stellvertretender Amtsleiter des Hauptamtes. Zudem bekleidet er seit 12 Jahren das Amt des stellvertretenden Beisitzers bei der städtischen Einigungsstelle.

Schmitz ging aber auch auf die Hobbys der Jubilare ein. So ist Udo Blaskowski Hobbykoch, Skatspieler und Hobbygärtner, Helmut Schliebusch übt noch Tätigkeiten als stellvertretender Schiedsmann, als Handlungsbevollmächtigter bei der Wohnungsgesellschaft und als Förderer bei der Realschule am Petersberg aus."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 17 vom 28. April 1988
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
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Aus Siebengebirgs-Zeitung Kommunales
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