Jahresversammlung der Feuerwehr

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1988

Jahresversammlung der Feuerwehr

Löschgruppenführer wurden verabschiedet

"Als Chef der städtischen Freiwilligen Feuerwehr verabschiedete Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz bei der Jahresdiensteversammlung im Rathaus Oberpleis Hauptbrandmeister Georg Löbach, Oberbrandmeister Hans Fuhs und Hauptbrandmeister Karl-Josef Gilgen. Er überreichte ihnen mit Worten des Dankes für ihren uneigennützigen Einsatz im Dienste am Schutz der Mitmenschen kleinere Geschenke.

Georg Löbach war von 40 Jahren Mitgliedschaft in der Wehr 20 Jahre Leiter der Löschgruppe Ittenbach und stellvertretender Stadtbrandmeister. Hans Fuhs leitete viele Jahre die Heisterbacherrotter Löschgruppe und Karl-Josef Gilgen stand der Löschgruppe Eudenbach vor.

Über das Geschehen in der Stadtwehr berichtete vor den Delegierten der einzelnen Löschgruppen Stadtbrandmeister Theo Lämbgen. Am 1. Januar 1988 gehörten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königswinter zehn Löschgruppen an. Einschließlich der ständig besetzten Zentralen Feuerwache gehören der Wehr 12 hauptamtliche Kräfte, 352 aktive Mitglieder und 57 Kameraden der Altersabteilungen an. Dazu kommen 149 jugendliche Feuerwehrleute im Alter zwischen 13 bis 17 Jahren, die in acht Gruppen der Jugendfeuerwehr tätig sind. Hinsichtlich der Sollstärke der Löschgruppen war der Feuerschutz 1987 in allen Stadtteilen gesichert.

Die Wehr verfügt zur Zeit über 24 Fahrzeuge verschiedener Bauarten und Typen. Darunter befinden sich zwei Fahrzeuge des Bundes sowie zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Ein Mehrzweckboot und ein Schlauchboot sind für Einsätze auf dem Rhein bzw. bei Hochwasser vorhanden.

Für die Zusammenarbeit im erweiterten Katastrophenschutz sind die Löschgruppen in zwei Lösch- und Rettungszüge und in einen Lösch- und Wasserversorgungszug aufgegliedert. 50 schwere Atemschutzgeräte mit 183 Reserveatemluftflaschen und 170 Atemschutzmasken stehen für den Einsatz bereit. Für die technische Hilfeleistung sind fünf Löschgruppen mit diversen Ölunfall- und Bergungsgeräten ausgestattet. Außerdem verfügt die Wehr über Stromerzeuger, Scheinwerfer und Funkgeräte.

Der Bedarf an persönlicher Ausrüstung konnte weiter ergänzt und vervollständigt werden. Im Berichtsjahr 1987 wurden angeschafft: vier Chemikalienschutzanzüge, ein Ölwasserstaubsauger, vier Tauchpumpen, drei Motorsägen, zwei Handsprechfunkgeräte im Vier-Meter-Band, 14 Funkmeldeempfänger, zehn C-Schläuche, zwei B-Schläuche und sechs Helmsprechfunkgeräte."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 9 vom 3. März 1988
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
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Aus Siebengebirgs-Zeitung Feuerwehr
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