Aufnahme: 1986
Jagdhorn-Bläserkreis „St. Hubertus" stellte sich vor
"Seit 25 Jahren besteht im Raume Oberkassel - Oberpleis mit Sitz in Thomasberg ein Jägerstammtisch. Dort entstand nun die Idee, einen Jagdhorn-Bläserkreis zu gründen, dem man getreu dem Jägersymbol den Namen 'St. Hubertus' gab. Die Gründungsversammlung fand am 7. März statt und nunmehr wurde diese Musikvereinigung der Öffentlichkeit mit zahlreichen geladenen Gästen vorgestellt. Die Vorstellung fand in der Thomasberger Gaststätte Otto statt. Über das große musikalische Können der Laienmusiker zeigten sich Vertreter der einzelnen Ortsvereine des Hegeringes Siebengebirge, der Parteien und der Verwaltung sehr erfreut. Die Glückwünsche des Rates überbrachte stellvertretender Bürgermeister Herbert Losem, der als Startgeld 100 Mark mitgebracht hatte.
Der Jagdhorn-Bläserkreis 'St. Hubertus' ist die 39. musikalische Vereinigung im Stadtgebiet.
Vorsitzender Josef Mehren betonte in seiner Begrüßungsansprache, daß alle Mitglieder dieses Bläserkreises aus Freude an der Musik mitspielen. Alle Musiker seien begeisterte Idealisten. Dirigent Willi Effern, schon 82 Jahre alt, hält sich durch die Musik jung und fit. Er spielte bereits in anderen Kapellen, leitete sie und führt nunmehr 13 'Freunde der Tröterei'. Jede Woche wird einmal geprobt, und zwar freitags von 20 bis 22 Uhr in der Schule Sandscheid.
Vositzender Josef Mehren appellierte an die Bevölkerung, alte Blasinstrumente, die unbenutzt irgendwo herumliegen, dem Jagdhorn-Bläserkreis zur Verfügung zu stellen. Vor allen Dingen will man die Jugend musikalisch fördern. Nächstes Ziel ist die Anschaffung einer einheitlichen Tracht. Festzüge werden nicht gespielt. Überall will man dort auftreten, wo Jagdhornblasmusik den festlichen Rahmen geben kann."
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