25 Jahre in Kommunalparlamenten

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1986

25 Jahre in Kommunalparlamenten

"Seit 25 Jahren wirken Fritz Müller und Franz Riscop in Gemeinde- und Stadtparlamenten zum Wohle der Bevölkerung. Beide gehören der CDU an. Bei der jüngsten Versammlung des CDU-Stadtverbandes im Ittenbacher Gasthaus 'Zur alten Post' standen sie im Zeichen einer besonderen Ehrung der Partei. Landrat Dr. Franz Möller, Stadtverbandsvorsitzender Herbert Krämer und das CDU-Vorstandsmitglied Gisela Gärtner ehrten die beiden Stadträte mit je einem Buch über Dr. Konrad Adenauer, einem Weinpräsent und einem herrlichen Blumenstrauß.

Herbert Krämer blickte zurück auf das Jahr 1961, in dem Fritz Müller in den Rat der ehemaligen Gemeinde Heisterbacherrott und Franz Riscop in den Rat der Gemeinde Niederdollendorf berufen wurden. In diesem Jahr war Heinrich Lübke Bundespräsident, Eugen Gerstenmaier Bundestagspräsident und Konrad Adenauer versuchte die vierte Bundesregierung mit Hilfe der FDP zu bilden, da 1961 die CDU gerade die absolute Mehrheit verloren hatte.

Fritz Müller war 27 Jahre und Franz Riscop 28 Jahre alt, als sie ihre politische Laufbahn begannen. Riscop war damals schon Mitglied der CDU, Müller stieß erst 1972 zu den Christdemokraten. In den letzten Jahren der Selbständigkeit der Gemeinden Heisterbacherrott und Niederdollendorf waren beide Bürgermeister. Nicht gerade freudigen Herzens gaben sie dieses Ehrenamt 1969 im Zuge der kommunalen Neuordnung ab, wie Herbert Krämer in seiner Laudatio betonte. Sowohl Müller als auch Riscop, der heute Königswinter auch im Landtag vertritt, kommen beruflich aus dem Handwerk. Landrat Dr. Möller würdigte ebenfalls die politische Tätigkeit von Müller und Riscop. Ihre uneigennützige Tätigkeit sei vor einiger Zeit mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt worden. Möller wies auch darauf hin, daß die Zeiten nach dem Wiederaufbau schwieriger geworden sind. Beide Kommunalpolitiker haben aber wesentlichen Anteil daran, daß heute nach der kommunalen Neuordnung innerhalb der Stadt Königswinter doch eine beachtliche Einheit und auch Einigkeit geschaffen wurde, nachdem zunächst die Neuordnung nicht überall auf Gegenliebe stieß."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 18 vom 30. April 1986
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Kommunales
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