Festkonzert zum 100-jährigen Bestehen

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Aufnahme: 1986

Festkonzert zum 100-jährigen Bestehen

"Im Zeichen der Volks- und der Unterhaltungsmusik stand das große Festkonzert anläßlich des 100jährigen Bestehens des Kirchenchores St. Cäcilia an der Wallfahrtskirche St. Judas Thaddäus. Dieses festliche Ereignis fand in der Aula des Schulzentrums in Königswinter statt. Mehr als 500 Freunde des Jubiläumschores hatten sich eingefunden, um den vertrauten Klängen zu lauschen.

Zu diesem Höhepunkt innerhalb der verschiedenen Feierlichkeiten zum 100jährigen hatte der Kirchenchor befreundete Chöre aus der Stadt Königswinter zur Mitwirkung eingeladen. Nach dem Schwabengruß, einem Marsch von Gustav Lotterer, gespielt vom Heisterbacherrotter Musikzug 'Bergklänge' begrüßte der Jubiläumschor die zahlreichen Musikfreunde mit der Weise 'Stimmt an, stimmt an den Lobgesang' von Johann Wolter. Danach sprach der Vorsitzende des Chores, Rudi Steiner, Worte des Willkommens. Er begrüßte besonders Präses Pfarrer Paul Woelki, den Dekanatspräses der Chöre, Pfarrer Leo Vetter-Dietz, von der weltlichen Obrigkeit stellvertretender Bürgermeister Herbert Krämer, sodann die befreundeten Chöre und schließlich galt sein Gruß allen Erschienenen. Rudi Steiner war es auch, der als Moderator durch den Abend führte. Den Reigen der Gesangsvorträge eröffnete der 100jährige Chor mit dem Champagner-Lied aus der Operette 'Die Fledermaus' von Johann Strauß und einem Potpourri von Stephen Foster.

Ganz der Volksmusik verschrieben hatten sich der Gemischte Chor Oberpleis und der Kirchenchor Thomasberg. Besonderen Beifall erhielten die Sänger und Sängerinnen für 'Musica, die ganz liebliche Kunst', 'Kein schöner Land', 'Lob der Musik' , 'Hab oft im Kreise der Lieben', 'Wenn alle Brünnlein fließen' und 'Von Luzern auf Wäggis zu'.

Nach der Pause versetzte das Bläsercorps der Bergklänge die Zuhörer wieder so richtig in Stimmung mit einem zackigen Marsch. Nach einer Melodienfolge aus dem Musical 'Hair' erfreute der Jugendchor aus Heisterbacherrott mit zwei englischen Volksweisen. 'Die launige Forelle', mit Variationen über dieses Schubert-Lied bereicherte der Gemischte Chor Thomasberg den Abend. Ganz wieder im Zeichen des deutschen Volksliedgutes waren die gesanglichen Vorträge des Männerchores 'Gemütlichkeit' aus Rauschendorf ausgewählt. Die Sänger erfreuten mit Kompositionen von Franz Schubert, M. Neumann und Kempkens.

Das heitere Finale bestritten die Kirchenchöre Heisterbacherrott und Thomasberg zusammen mit dem Bläsercorps. Der Beifall wollte schier kein Ende nehmen bei der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß Sohn. Die Gesamtleitung des Abends lag in den Händen des Dirigenten des Heisterbacherrotter Kirchenchores Ulrich Brassel. Am Klavier begleitete Clemens Keller."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 44 vom 30. Oktober 1986
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Katholische Kirche Heisterbacherrott
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