Abgebildete Personen
Aufnahme: 1984
Franz Müller und Helmut Wichartz ehren die Gründer des HC Stieldorferhohn
Vor 25 Jahren wurde der HC Stieldorferhohn gegründet. Doch schon nach dem 12. „Lebensjahr" fusionierte der Sportclub mit dem TuS Heisterbacherrott zum TuS Siebengebirge. Die 25. Wiederkehr der Gründung in Stieldorferhohn wurde jetzt in der Heisterbacherrotter Gaststätte Hunzinger gemeinsam mit den Sportfreunden aus Heisterbacherrott gefeiert. Viele waren gekommen. Die Festrede hielt Helmut Wichartz, der sich erinnerte, angeregt durch einige Jugendliche, die in Thomasberg und Bockeroth Handball spielten, auch diesen Sport zu betreiben. So wurde in der Freizeit gespielt; auch an Sonn- und Feiertagen. Später schloss man sich der A-Jugend des HSV Bockeroth an. In der Saison 1958/59 keimte dann der Gedanke an einen eigenen Verein auf, als fünf Spieler aus Stieldorferhohn in der ersten Mannschaft in Bockeroth spielten. Hauptanreger waren Josef Siebertz und Karl Mohr. Karl Zimmermann war es dann, der den Gedanken in die Tat umsetzte. Zimmermann fand in Christian Jonas, Dr. Hans Preßler, Josef Müller und Johann Reintgen jene Männer, die für einen erfolgreichen Start sorgten.
Am 9. Dezember 1959 fand in der Gaststätte Obermeier die Gründungsversammlung statt. Dr. Hans Preßler wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Im Frühjahr 1960 wurde dann mit dem Spielbetrieb begonnen. Gestartet wurde mit einer Seniorenmannschaft auf dem Großfeld. Zunächst konnten nur Freundschaftsspiele auf des Gegners Platz ausgetragen werden. Die Saison 1960/61 war für den HC Stieldorferhohn der Start in die Meisterschaft der Kreisklasse Sieg. Schon im ersten Jahr wurde der Aufstieg in die Kreis-Liga geschafft.
Durch regen Zulauf von Spielern, vor allen Dingen aus Oelinghoven, konnte in der zweiten Saison schon eine zweite Mannschaft angemeldet werden. 1963 wurde ein Grundstück für einen Sportplatz gepachtet. Die Arbeiten zur Gestaltung wurden in Eigenleistung erbracht. 1964 erfolgte die Einweihung. Durch Aufstiegsspiele wurde der Sprung in die Landesliga geschafft.
Eine Jugendabteilung war in diesen Jahren auch entstanden. Begonnen wurde mit einer C-Jugend, aus der die heutigen noch aktiven Spieler Kurt Menge, Josef Reintgen, Hans Steilen und Heinz-Peter Wolter hervorgingen. Aber auch die Jugendabteilung klagte späterhin über Nachwuchsmangel.
Als 1965 der Fußballverein Oelinghoven gegründet wurde, wanderten nach und nach die Spieler ab. Es reichte gerade noch, um in der Kreisliga bestehen zu können. Ende der 60er Jahre ging es dann nicht mehr. Man sah sich genötigt zu fusionieren. Gespräche fanden mit den Vereinen in Thomasberg, Bockeroth und Heisterbacherrott statt. Wenn man allerdings, so Wichartz, damals geahnt hätte, dass fünf Jahre später nur noch Handball gespielt würde, wäre der Verein noch aufrecht zu erhalten gewesen. Doch man ist mit der vor 13 Jahren gefundenen Lösung zufrieden.
Helmut Wichartz und der erste Vorsitzende des TuS Siebengebirge ehrten mit Erinnerungszinntellern die Gründer: Josef Siebertz, Karl Mohr, Karl Zimmermann, Christian Jonas, Josef Müller und Johann Reintgen. gst
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