300 "Ehemalige" gratulierten zum 80. Geburtstag von Grete Müller

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1984

300 "Ehemalige" gratulierten zum 80. Geburtstag von Grete Müller

"Bürgermeister Günter Hank gehörte zwar nicht zu den Schülern von Grete Müller, trotzdem kam er aber zur Geburtstagsfeier in den Saal beim 'Thomasberger Hof'. Dort feierte die beliebte Lehrerin, die viele Jahre ihres pädagogischen Wirkens in der ehemaligen katholischen Volksschule Thomasberg verbrachte, ihren 80. Geburtstag.

Ihr Wunsch wurde Wirklichkeit. Zur Vollendung des achten Lebensjahrzehnts wollte sie noch einmal alle ihre Schülerinnen und Schüler wiedersehen. Und so ergingen an alle Ehemaligen Einladungen. Ein Komitee unter Christa Dunkel und Franz Bellinghausen und anderen hatte die Vorbereitungen übernommen. Aus 23 Jahrgängen waren weit über 300 ehemalige 'Pänz von d'r Strüch' gekommen. Sie alle sprachen der noch rüstigen Lehrerin im Ruhestand ihre Glückwünsche aus. Die ersten Willkommensgrüße wurden schon an der Tür entboten.

Durch das Programm führte als 'Maitre de plaisir' der 'schweigsame' Franz Bellinghausen, der im Namen der vielen ehemaligen braven Schülerinnen und Schüler als Geschenk eine lederne Schreibtischgarnitur überreichte, die sich das Geburtstagskind gewünscht hatte. Natürlich gab es auch viele Blumen und auch Einzelgeschenke.

Unter den vielen Gästen des Abends sah man auch schon viele Omas und Opas. Franz Bellinghausen hieß sie alle im 'Strücher Gürzenich' willkommen, darunter auch Pfarrer Paul Woelki, der zuvor einen Gottesdienst zelebrierte, der vom Kirchenchor mit der 'Deutschen Messe' von Schubert verschönert wurde, unter dem Rektor der 'Strücher Universität', Ludwig Kurenbach.

Und so wurde dieser runde Geburtstag zu einem Fest der Freude, der Begegnung und des frohen Wiedersehens in gemütlicher Runde und Gemeinschaft. Franz Bellinghausen würdigte in seiner Laudatio das Wirken der Jubilarin, die ihren Beruf als Berufung auffaßte und ihr pädagogisches Wirken als Verpflichtung ansah. Daher auch das Vertrauensverhältnis zwischen der Klassenlehrerin und den Schülerinnen und Schülern. Bellinghausen: 'Grete Müller war uns Lehrerin und Mutter zugleich.'

Der fröhliche Abend war in ein buntes Programm eingebettet. So tanzten die Strücher Mädchen 'Blau-Weiß', das örtliche Tambourkorps spielte auf, Käthe Osterritter sorgte mit einem Vortrag für Stimmung, Erika Klein ließ in einem Vortrag als 'Schulmädchen' alte Erinnerungen wach werden, das Damenkomitee bereicherte den Abend mit einem Sketch und auch die 'Bergvagabunden' ließen es sich nicht nehmen, der beliebten Lehrerin gesanglich zu gratulieren."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 2 vom 12. Januar 1984
Zur Verfügung gestellt von
Heimatverein Siebengebirge e.V. Königswinter
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Schule Thomasberg
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