50 Jahre Mitglied in der Genossenschaft der ehemaligen Raiffeisenbank Oberpleis

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1984

50 Jahre Mitglied in der Genossenschaft der ehemaligen Raiffeisenbank Oberpleis

"gst. Johann Mohr, Johann Hillen, Engelbert Jonas und Karl Müller sind seit einem halben Jahrhundert Mitglieder der Raiffeisenbank Siebengebirge in Oberpleis. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wurden sie mit einem Bild der Bank, einem Blumenstrauß, einer Ehrenurkunde und der goldenen Treuenadel geehrt. Die Versammlung begann mit einem Totengedenken. Im Jahre 1983 sind 51 Mitglieder verstorben. In diesem Jahr verstarb Franz Lichtenberg im Alter von 77 Jahren. Er hatte dem Aufsichtsrat von 1958 bis 1972 angehört. Am 31. Dezember scheidet Heinz Renn als Leiter der Warenabteilung aus. Er hat das Rentenalter erreicht und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Bereits jetzt wurde er von der Versammlung verabschiedet. Eine offizielle Abschiedsfeier ?ndet noch um die Jahreswende statt.
Bürgermeister Günter Hank überreichte Heinz Renn einen Blumenstrauß im Namen der Stadt. Als Nachfolger wurde Johann Selders vorgestellt, der die Geschäftsführung für das Warengeschäft übernimmt. Einstimmig wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Der Vorsitzende des Vorstandes, Friedrich Müller, schied turnusmäßig aus. Er war bisher das einzige ehrenamtliche Mitglied im Vorstand und wird es auch bleiben, denn er wurde einstimmig wiedergewählt. Aus dem Aufsichtsrat schieden Karl-Reiner Meurer und Felix Bäßgen turnusmäßig aus. Auch sie wurden in ihren Ämtern wieder bestätigt. Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorstand in allen Belangen zu und ist erfreut über die gute wirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr. Auch Friedrich Müller vom Vorstand äußerte sich sehr zufrieden über die erfreuliche Aufwärtsentwicklung der Bank im Jahre 1983.
Erfreut stellte Müller fest, dass die Ertragslage in 1983 ebenfalls zufriedenstellend war. Viele andere Banken hätten durch Firmenzusammenbrüche Verluste hinnehmen müssen. Das sei den Oberpleisern und den Siebengebirglern erspart geblieben. Die Zweigstellen in Thomasberg und Ittenbach entsprechen räumlich nicht mehr den notwendigen Voraussetzungen. Beide sind zu klein geworden und es fehlt der Tresorraum. Ein geeignetes Grundstück für einen Neubau ist bereits gefunden. An den Bau einer neuen Zweigstelle ist jedoch erst in einigen Jahren zu denken. In Ittenbach ist zwar die Zweigstelle Eigentum, doch für eine Erweiterung ist das Grundstück zu klein. Deshalb wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Grundstück erworben und 1985 wird mit der Planung begonnen."

Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller/ Winfried Görres
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung
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