„Jaköbche" wurde geschlachtet

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1984

„Jaköbche" wurde geschlachtet

"In der vergangenen Karnevalssession schenkte Prinz Jakob von Heisterbacherrott der örtlichen Feuerwehr ein Ferkel. Das Borstenvieh wurde von den Blauröcken zu einer kräftigen Sau großgezogen. Nach der Mastzeit wurde das 'Jaköbche' genannte Schwein nun geschlachtet.

Zu einer Saufeier hatten die Wehrleute in ein Zelt auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus eingeladen. Allen schmeckten die Fleischportionen, dazu Brat-, Blut- und Leberwurst, bei kühlem Bier sehr gut. Das Schwein gab aber soviel her, daß man wohl nochmals zu einer Feier einladen kann. Die Wehrleute waren ganz in Zivil erschienen, ihre Frauen jedoch in schwarzer Kleidung, wohl aus Trauer um 'Jaköbche'. Prinz Jakob mußte leider der Feier fernbleiben. Aus dem Urlaub zurückgekehrt, mußte er sich ins Krankenhaus begeben, wohin ihm Genesungswünsche übersandt wurden. Prinzessin Edith war bei dem fröhlichen Beisammensein jedoch dabei. Oberbrandmeister Hans Fuhs überreichte ihr einen Blumenstrauß. Prinzenbegleiter 'Schnaggerl' hatte die Ehre, der Wehr einen Zinnteiler mit dem Prinzenorden, darstellend die Ruine Heisterbach, namens des Prinzen zu überreichen.

Einen Erinnerungsteller überreichte Hans Fuhs dem Unterbrandmeister Christian-Werner Henseler, der vor 25 Jahren der Feuerwehr Heisterbacherrott beitrat."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 27 vom 5. Juli 1984
Zur Verfügung gestellt von
Heimatverein Siebengebirge e.V. Königswinter
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Aus Siebengebirgs-Zeitung Feuerwehr
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