Aufnahme: 1982
Ehrungen beim Kirchenchor - Jahreshauptversammlung bot Gelegenheit zu Rück- und Vorschau
"'Ich fühle mich schon ganz als 100-prozentiger Thomasberger. Es geht nichts über Thomasberg.' Mit diesen Worten bedankte sich Pfarrer Paul Woelki beim Kirchenchor Thomasberg, dessen Präses er seit einem Jahr ist. Zum äußeren Zeichen seiner Dankbarkeit und für die viele Arbeit überreichte Pfarrer Woelki, der mit dieser Jahreshauptversammlung sein 'erstes Jahrgedächtnis' an St. Josef in Thomasberg feiern konnte, jedem Vorstandsmitglied einen Blumenstrauß. Der Vorsitzende Franz Bellinghausen bezeichnete die einjährige Zusammenarbeit mit dem Präses als ein 'frohes Miteinander'. So mancher unausgesprochene Wunsch habe sich für den Chor erfüllt und so manches Hoffen sei Gewißheit geworden, betonte der Vorsitzende. Der Chor werde auch weiterhin Pfarrer Woelki in der Pfarrgemeinde eine zuverlässige Stütze sein. Pfarrer Woelki ergänzte: 'Daß ich mich hier wohlfühe beweist allein die Tatsache, daß ich im Karnevalszug als weißgraue Kirchenmaus mitzog.'
Der Thomasberger Kirchenchor ist mit seinen 63 aktiven Sängerinnen und Sängern der größte Kirchenchor in der näheren Umgebung. Allein im vergangenen Jahr und auf dieser Generalversammlung konnten sieben neue Mitglieder aufgenommen werden.
Die Bilanz der Chorarbeit im Jahre 1991 umfaßt, wie aus dem Jahresrückblick hervorging, allein 28 Auftritte zur Mltgestaltung von Gottesdiensten, davon allein sieben im Monat Mai 1981. Das zentrale Ereignis, nicht nur für den Kirchenchor, sondern für die gesamte Pfarrgemeinde, war die Einführung von Pfarrer Woelki am 22. März 1981. Die Aufführung großer Messen sei durch die Mitwirkung der Ittenbacher Bläser möglich gewesen.
Treu dem Beschluß, wenigstens einmal im Jahr in einer anderen Kirche eine Messe zu singen, war der Chor im Jahre 1981 allein viermal unterwegs: in Oberpleis, Heisterbacherrott, Heisterbach und Asbach.
Reich in persönlichen Jubiläen der Chorfamilie war das Jahr 1981. So sang man bereits am 24. Januar eine Mozartmesse bei der Silberhochzeit eines Chorsängers. Das Jahr endete mit einer Schweden-Messe am Silvesterabend. Gesungen wurde aber auch bei Goldhochzeiten und bei der Geburt des neuen 'Chorkindes' Tobias Inderfurth.
Gepflegt wird auch weiterhin die Freundschaft mit dem Niederdollendorfer Kirchenchor. Bei vielen kirchlichen und weltlichen Festen wird auch in diesem Jahr der Kirchenchor mitwirken. Bei der Generalversammlung wurde ein Terminplan vorgelegt.
Jubilarsängerinnen und -Sänger konnten an diesem Abend vom Präses und vom Vorsitzenden für 40-jährige Tätigkeit in einem Kirchenchor mit der Ehrenurkunde des Cäcilienverbandes und der Ehrennadel ausgezeichnet werden: Maria Hoitz, Anita Küster, Margarete Schmitz, Anni Voigt, Karl Buhr und Matthias Müllenholz."
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