Aufnahme: 1979
Silberjubilar und Gesellen geehrt
"Das silberne Arbeitsjubiläum von Georg Mehren feierten die 25 Arbeiter und Angestellten der Heisterbacherrotter Bauunternehmung Karl Meurer KG mit einem gemütlichen Beisammensein beim 'Pittermann'. Neben der Ehrung des Silberjubilars durch den Chef Karl-Reiner Meurer wurden auch zwei junge Gesellen lobend gewürdigt, die mit großem Erfolg kürzlich ihre Gesellenprüfung abgelegt hatten. Eine Gesellenehrung bei einer öffentlichen Feier ist wohl selten und daher umso lobenswerter zu erwähnen.
Klaus Stock aus Niederdollendorf und Gerd Leyendecker aus Heisterbacherrott hatten vor der Prüfungskommission in Krefeld ihre Gesellenprüfung mit Erfolg bestanden.
Karl-Reiner Meurer: 'Dieses Ereignis stärkt unsere Bereitschaft zur weiteren Aktivierung der Lehrlingsausbildung.'
Zur Zeit werden bei der Bauunternehmung Meurer noch vier Lehrlinge ausgebildet. Den jungen Gesellen wünschte Meurer viel Freude am erlernten Beruf und noch mehr Glück für die Zukunft.
Am 28. März 1954 trat Georg Mehren, damals 31 Jahre alt, in die heute 48 Jahre alte Bauunternehmung ein. Meurer betonte in seiner Glückwunschansprache, daß man stolz sein könne, einen Mann im Betrieb beschäftigt zu haben, der nunmehr mehr als die Hälfte seines Berufslebens in einem Betrieb verbracht hat.
Seine Tätigkeit begann Georg Mehren als Umschüler, vom Schlosser zum Maurer, mit anfänglich gelegentlichen Kraftfahrertätígkeiten. 'In der schwierigen Aufbauphase in den 50er Jahren warst Du ein stets zuverlässiger und tatkräftiger Mann, der immer für die Belange des Betriebs eintrat, auf den man stets zählen konnte und der ständíg seine persönliche Kraft einsetzte.'
So war der Silberjubilar an zahlreichen Bauprojekten in den 25 Jahren beteiligt. So zum Beispiel die Wohnanlage in Meckenheim-Merl, das Bauvorhaben 'An der Kannenfabrik' in Oberpleis, die Bauten an der Königstraße in Niederdollendorf, die Hotels 'Alt Königswinter' in Königswinter und 'Zum Anker' in Niederdollendorf, das Wohn- und Geschäftshaus 'Seifen Platz' in Königswinter, einige 12- und 22-Familienhäuser in Ittenbach und Niederdollendorf, eine Druckerei in Bad Honnef und unzählige Projekte im Ein- und Zweifamilienhausbau.
Bedingt durch seinen unermüdlichen Einsatz sowie seine persönliche und besondere Art der Menschenführung wurde er 1964 zum Polier und zu Jahresbeginn 1970 ins Angestelltenverhältnis übernommen.
Als Geschenk überreichte Karl-Reiner Meurer, der den Jubilar als Vorbild für die Jugendlichen im Betrieb würdigte, für ihn und seine Frau einen dreiwöchigen Erholungsurlaub in einem Häuschen hoch oben in den Bergen von Kitzbühel mit Ausflügen nach Berchtesgaden, Obersalzberg und Kehlsteinhaus sowie dem Großglocknergebiet.
In seiner wenigen Freizeit beschäftigt sich Georg Mehren mit der Gartenarbeit und der Kaninchenzucht.
Ein Geschenk überreichten dann auch die Mitarbeiter dem Dienstjubilar."
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