Preisausschreiben der Raiffeisenbank

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1976

Preisausschreiben der Raiffeisenbank

Bei den jüngsten Siegern auch Kinder aus Thomasberg dabei

Zur Weltsparwoche und zum Spartag Ende Oktober hatten die Volksbanken und Raiffeisenbanken ein Preisausschreiben veröffentlicht. In diesem Jahre handelte es sich jedoch nicht um ein internationales Preisausschreiben, sondern lediglich um ein nationales.

Im Einzugsbereich der Raiffeisenbank Siebengebirge mit Sitz in Oberpleis hatten sich immerhin 300 Erwachsene und 200 Kinder am Preisausschreiben beteiligt, mit der Hoffnung, zu den Siegern zu hören. Dem Sieger winkte nämlich ein schöner Geldpreis: Soviel Kilo er auf die Waage brachte, soviel DM konnte er in Empfang nehmen.

Die Auslosung für die Erwachsenen erfolgt beim Bundesverband der Raiffeisenbanken in Bonn, der Gewinner unter den Kindern wurde kürzlich im Kassenraum der Oberpleiser Bank durch Wilhelm Gast ermittelt.

Natürlich war es ein Unding, 200 Kinder in die Kasse einzulassen. Und so hatte die Leitung der Bank mit Hilfe der örtlichen Lehrerschaft von den 200 Kindern zehn Prozent, also 20 Jungen und Mädchen, ausgelost, die in die engere Wahl kamen. Und diese 20 standen erwartungsvoll um die Waage.

Wilhelm Gast stellte zunächst einige Fragen: Wieviel Geldstücke sind in einer Rolle Fünfmarkstücke, Zweimarkstücke, Einmarkstücke und Groschenstücke. Dann ging es um die 'Wurst', beziehungsweise um harte DM nach Körpergewicht. Wer der richtigen Antwort am nächsten kam, konnte mit einem mehr oder weniger dicken Sparbuch nach Hause gehen. Gefragt wurde danach, wieviel Fünf-, Zwei- und Einmarkstücke sich in einem verplombten Geldsack befinden und wie schwer solche Säcke sind. Zuvor hatte Wilhelm Gast die Jugendlichen in zwei Gruppen eingeteilt: Sechs bis zehn Jahre und darüber hinaus.

Die Waage ermittelte die Sieger: Heribert Monschau, Michael Vielain und als jüngsten den erst sechs Jahre alten Harald Werdein. Doch bei ihm drückte man ein Auge zu. Da er zu leicht befunden wurde, gab Wilhelm Gast einige 'Gramm' hinzu.

Doch die vielen anderen Kinder gingen nicht leer aus: Für sie gab es ein Poster und einen Vierfarbenstift.

Zu lösen war übrigens ein Werbeslogan der Bank."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 50 vom 10. Dezember 1976
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper
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Aus Siebengebirgs-Zeitung Buntes Allerlei
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