Aufnahme: 1976
Jubiläen und Verabschiedungen
"Die Stadt Königswinter nahm im großen Sitzungssaal des Königswinterer Rathauses Abschied von drei bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ehrte zwei Angehörige der Stadtverwaltung zum silbernen Dienstjubiläum.
Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz würdigte in einer kurzen Laudatio die Verdienste der Scheidenden und der Jubilare. Der Stadtdirektor bat die Pensionäre, auch weiterhin der Stadt die Treue zu halten und an den jährlichen Betriebsfesten und Ausflügen teilzunehmen.
Als 'Dame des Geldes und der Kasse' bezeichnete der Stadtdirektor Frieda Nipken, die 70-jährig nun in den wohlverdienten Ruhestand trat. Frau Nipken war seit der Eröffnung des Lemmerzbades in Königswinter im Jahre 1953 während der Badesaison als Kassiererin tätig. Regelmäßig kassierte sie 23 Jahre lang die Eintrittsgelder. Generationen habe sie das Geld abgenommen, betonte der Stadtdirektor scherzhaft. Frieda Nipken wurde in Köln geboren, seit vielen Jahren wohnt sie in Königswinter, Am Stadtgarten 12. Der Stadtdirektor sprach die Hoffnung aus, daß sie nun auch endlich mal ein Bad in ihrem geliebten Lemmerzfreibad nehmen könne.
Wilhelm Frings, der 1913 in Niederholtorf das Licht der Welt erblickte, wurde im Januar 1965 bei dem früheren Amt Oberpleis als Angestellter eingestellt. Bei der Stadt Königswinter wurde er im Feststellungsdienst beim Ordnungsamt eingestellt. Diese interessante Tätigkeit führte ihn mit vielen Menschen zusammen, betonte der Stadtdirektor in seiner Laudatio. Frings hat von der Möglichkeit der flexiblen Altersregelung Gebrauch gemacht.
Josef Pütz, 1912 in Uthweiler geboren, wohnhaft in Oberpleis, begann 1958 beim früheren Amt in Oberpleis. Er war zunächst als Turnhallenwart und ab 1967 als Hausmeister der evangelischen Volksschule tätig. Aus Gründen der Schulpolitik übernahm er 1973 eine Tätigkeit bei der Gärtnerkolonne.
Von 1956 bis 1967 leitete Pütz das Schüler- und Jugendturnen des TuS 05 Oberpleis. Unter seiner Führung wurden von den Schülern und Jugendlichen in turnerischer Hinsicht schöne Erfolge erzielt. Besonders hervorzuheben sind die von Herrn Pütz einstudierten Fahnenmärsche und Turnerpyramiden.
Josef Klöver, 1923 in Ittenbach geboren und auch heute noch in Ittenbach wohnhaft, trat 1963 als Unimogfahrer bei der Stadt Königswinter ein. Zunächst war er bei den Stadtwerken beschäftigt. Bereits ein Jahr später erfolgte seine Ernennung zum Vorarbeiter. Nach dem Verkauf der Stadtwerke wollte er nicht mit zur Rhenag und blieb der Stadt treu. Das silberne Jubiläum wurde durch seine frühere Tätigkeit als Waldarbeiter bei der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz ermöglicht.
Theodor Thomas erblickte 1932 in Bennert das Licht der Welt. 1947 wurde er als Verwaltungslehrling beim ehemaligen Amt Oberpleis eingestellt. Während seiner Ausbildungs- und Angestelltenzeit war Thomas in verschiedenen Abteilungen und Ämtern tätig, so in der Finanz- und Steuerabteilung, im Sozialamt, im Bauamt und in der Amtskasse. In der Stadt Königswinter war er zunächst beim Ordnungsamt eingesetzt. Seit zwei Jahren ist der Silberjubilar beim Rechtsamt tätig.
Stadtdirektor Schmitz überreichte Urkunden, Geldgeschenke, Wappenteller und Pralinen an die Jubilare und Rentner. Schmitz gratulierte auch für den verhinderten Bürgermeister und überreichte Blumenangebinde."
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