Aufnahme: 1975
Weihe der neuen Petrusbüste
„Der Heimatverein Heisterbacherrott freut sich, am heutigen Tage ein historisches Kulturdenkmal in unserem Orte wieder seiner Bestimmung übergeben zu können." Diese Worte sprach Heimatvereinsvorsitzender Rudolf Bohnen im Gelände des Fronhofes. Dort wurde ein Bildstock mit einer neuen Petrusbüste durch Pater Dr. Altmeyer geweiht. Die alte Petrusbüste wurde vor einiger Zeit von bisher unbekannten Tätern gestohlen und der Bildstock zerstört.
Bürgermeister Günter Hank hatte diese neue Büste gestiftet. Der Bildstock wurde im Jahre 1790 vom damaligen Pächterehepaar des Fronhofes, der im Eigentum des Stiftes Schwarzrheindorf stand, errichtet. Er fand nun unter einer mächtigen alten Kastanie am Ausgangspunkt des historischen Wanderweges zwischen Heisterbacherrott und dem Rheintal eine neue Bleibe. Der Bildstock bildet in diesem Park ein sinnvolles Gegenstück zur St.- Nikolauskapelle aus dem 12. Jahrhundert. Der Bildstock selbst wurde aus Gesteinen des Stenzelberges und des Weilberges errichtet.
Zur Feier der Einweihung konnte Rudolf Bohnen zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Sein erster Gruß galt Pater Dr. Altmeyer, der in Vertretung von Pfarrer Dr. Ly die Benedizierung vornahm. „Der St.-Petrus-Bildstock soll ja, wie eh und je, ein Ort der Besinnung sein, an dem Bürger und Wanderer in ernsten Gedanken und in stillem Gebet verweilen können."
„Heisterbacherrott dankt Ihnen." So begrüßte Rudolf Bohnen den Stifter, Bürgermeister Hank. Er sprach auch den Künstlern und Handwerkern seinen Dank aus. Alfred Faßbender habe mit viel Einfühlungsvermögen die Petrusbüste nach dem fotografischen Vorbild der entwendeten Büste geschaffen. Der Dank Bohnens galt auch Hermann Reusch und Alfred Huhn, die für die bauliche Wiederherstellung und Sicherung der Kunststätte verantwortlich zeichnen. An der Gestaltung des Bildstockes wirkten auch Stefan Zylka und Hans-Willi Gathen mit.
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