Abgebildete Personen
Aufnahme: 1974
Prinz Hans-Jakob I. und Prinzessin Luise II.
So schrieb damals die Presse:
"Müllers" waren Trumpf. Denn die Müllers führten Regie auf der ersten karnevalistischen Sitzung des Turn- und Spielvereins Heisterbacherrott¬Stieldorferhohn und des Bürgerfestausschusses.
Fritz Müller, Stadtrat und Vereinsvorsitzender beim Musikzug „Bergklänge", führte als Conferencier mit Charme durch das Proqramm des Abends und dirigierte auch den Musikzug. Sein Namensvetter, Franz Müller, erster Vorsitzender des TuS, hatte die Ehre und Freude, die jüngsten Tollitäten von Heisterbacherrott zu proklamieren. Voll besetzt wie immer in Heisterbacherrott bei solchen Festen war der Saal bei Lichtenberg, als die Bergklänge pünktlich um 20 Uhr klangvollen Einzug hielten und mit ihnen die beiden Tollitätenpaare. Franz Müller hieß alle Jecken im Saal und als Oberjeck den stellvertretenden
Bürgermeister Dr. Schmidt-Küster willkommen.
Die Tollitäten des Vorjahres, Heinz I und Elisabeth II. (Wijbenga) wurden feierlichst verabschiedet und mit Dank für ihre glanzvolle Regierungszeit entthront. Prinz Hans-Jakob I. und Ihre Lieblichkeit Luise II. wurden unter dem Jubel der Närrinnen und Narren proklamiert. Nach dem Ordensaustausch zwischen den Extollitäten und dem neuen Herrscherpaar und der Regierungserklärung von Hans-Jakob I. erscholl zum erstenmal in dieser Session der Schlachtruf der Ledderköpp': ,Quietsch fidel".
Nach der festlichen Inthronisation begann am Hofe eine närrische Revue, die klangvolle Namen aufzuweisen hatte. Es tanzten neben dem einheimischen Damentanzkorps die Mädchen der „Postalia", das Thomasberger Husarenkorps und der Nachwuchs der Selhofer Rasselbande. In der Bütt sah und hörte man Hans Remig, Willi Armbröster, die „Drei Höötdie", Jupp Collett, die „Zwei Bedrööfte" und „Dotz und Dötzchen". Ein buntes Bild bot die Tanz- und Musikschow der Beueler Stadtsoldaten.
Adjutanten des neuen Prinzenpaares sind: Klaus und Anni Weiß und Gerd und Ursel Brabant.
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