Junggesellenverein in Thomasberg wiedergegründet - Dieter Wilberg wurde Vorsitzender

Aufnahme: 1971

Junggesellenverein in Thomasberg wiedergegründet - Dieter Wilberg wurde Vorsitzender

"'Ausgeschlafen' hat der Junggesellenverein Thomasberg. Nach dreijähriger Ruhepause wurde er jüngst in der Gaststätte 'Thomasberger Hof' wieder zu neuem Leben erweckt.

Grund zu der damaligen Pause waren aber nicht die Junggesellen von Thomasberg selber, sondern die Bundeswehr. Im Jahre 1968 wurde schlagartig der gesamte Vorstand zur Bundeswehr eingezogen.

Zu der Neugründung hatten sich 23 Junggesellen bereiterklärt. In Anwesenheit des Vorsitzenden des Bürgerfestausschusses, Franz Unterstell, wählten die anwesenden Junggesellen einstimmig den zuletzt amtierenden 2. Vorsitzenden, Dieter Wilberg, zum 1. Vorsitzenden. Sein Stellvertreter wurde Peter Kläffgen. Die Posten des 1. und 2. Schriftführers teilen sich die Gebrüder Radermacher (Hans-Günther und Dietmar). Franz-Peter Krekel wird die Kassengeschäfte führen. Als 2. Kassierer fungiert Robert Steinke. Zu Fähnrichen wurden Toni Thomas und Horst Klein gewählt.

Einstimmig wurde beschlossen, dem Bürgerfestausschuß beizutreten. Die Delegierten sollen jedoch auf einer späteren Versammlung gewählt werden. Die vom Junggesellenverein früher durchgeführten Veranstaltungen sollen auch zukünftig, jedoch in einem modernen Rahmen, durchgeführt werden. Zum ersten Male wird der Junggesellenverein bei der Kirmes Anfang August mit dem Paiasbegräbnis auftreten. Außerdem sollen durch die Mitwirkung des Junggesellenvereins die Dorffeste verschönert werden."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 24 vom 11. Juni 1971
Zur Verfügung gestellt von
Paul Winterscheidt
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Vereine Thomasberg
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