Aufnahme: 1970
Oberkassel erhielt Franz-Kuhl-Wanderpokal
"Am vergangenen Sonntag schoß der Sportschützenclub Heisterbacherrott-Thomasberg den Franz-Kuhl-Wanderpokal aus. Fast alle Vereine, die dem Schützenkreis Siebengebirge angehören sowie der TuS Heisterbacherrott und die Bevölkerung beteiligten sich an diesem Schießen um den Wanderpokal und beim Preisschießen. Die Beteiligung war so stark, daß man mit der achtstündigen Schießzeit nicht auskam und das Schießen um mehr als 2 Stunden verlängern mußte.
Gewinner des Franz-Kuhl-Wanderpokals wurde mit 117 von 120 möglichen Ringen die Mannschaft des KKS Oberkassel. Die Witwe des verstorbenen Franz Kuhl überreichte in den späten Abendstunden der siegreichen Mannschaft den Pokal.
Beim Sachpreisschießen waren 25 Preise ausgesetzt worden. Die zweite Mannschaft des TuS Heisterbacherrott konnte ein 'Pittermännchen' (kleines Fäßchen Bier) in Empfang nehmen. Otto Günther aus Heidebergen gewann ein halbes Schwein und Otto Trachte aus Heisterbacherrott ein Fernglas. Der Erlös dieses Pokalschießens dient ausschließlich der Verschönerung und dem Ausbau der nach dem verstorbenen 1. Vorsitzenden, Franz Kuhl, benannten Schießhalle.
Da der Pokal nie in das Eigentum eines Vereins übergehen wird, erhalten die Vereine eine Urkunde, in der die Namen aller Schützen enthalten sind, die an dem jeweiligen Pokalschießen teilgenommen haben. Jede Mannschaft bestand aus vier Schützen. Geschossen wurde mit Luftgewehren."
Zum Foto, das in Ausgabe 12 der Siebengebirgs-Zeitung erschien, schrieb Günther Steeg:
"Gute Freunde waren Franz Kuhl und Hermann Frömbgen seit vielen Jahren. Und so war auch die Freude groß, als Hermann Frömbgen vom Kleinkalibersportschützenverein Oberkassel aus der Hand von Ilse Kuhl, der Gattin des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden vom Sportschützenclub Heisterbacherrott-Thomasberg, den Franz-Kuhl-Wanderpokal für seinen Verein in Empfang nehmen konnte."
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