Aufnahme: 1966

Löscheimer und Handlöschpumpe von 1906

Die erste Feuerspritze von Heisterbacherrott

gst. Die alte ehrwürdige Feuerspritze von Heisterbacherrott hatte einen Ehrenplatz im Dorf - direkt neben der Schule in der Nähe des Feuerwehrhauses. Sie ist 60 Jahre alt. Sie macht zwar einen recht altertümlichen Eindruck, und doch war sie einstmals modern. Sie besteht im Wesentlichen aus einem Wasserkasten, in den das Wasser mittels Löscheimer gegossen wurde, dem Pumpwerk und einem etwa 3 Meter langen Lederschlauch außerdem wurden lederne Löscheimer zum Einfüllen des Wassers mitgeführt. Diese alten Handdruckspritzen erforderten verhältnismäßig viel Bedienungsmannschaften. Es war natürlich mit dieser Spritze nicht möglich, Großbrände zu löschen. Jedoch gingen die Heisterbacherrotter damals mutig Feuersbrünsten entgegen Hergestellt wurde der Veteran von der Firma August Hoenig in Köln Nippes. 

wg. Wie aus der Gemeindeniederschrift vom 28. März 1908 hervorgeht, soll die Pflichtfeuerwehr gemäß § 9 der Ortssatzung nach der Verordnung für die Landgemeinde Heisterbacherrott, vom 20. Juni 1907 aus 48 Leuten bestehen, die alle unter dem Kommando des Gemeindevertreters stehen. Aufgeteilt sind diese 48 in 4 Gruppen jeweils zu 12 in eine Ordnungs-, in eine Rettungs-, in einer Spritzen- und in eine Wagenabteilung.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 17.29.04.1966
Zur Verfügung gestellt von
Winfried Görres / Friedrich Müller
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Feuerwehr
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