Aufnahme: 1965

Die Schulgebäudeplanung im Jahre 1965 !

Zentrale Halle wird „das Tüpfelchen auf dem I"

Heisterbacherrott plant im Endausbau achtklassige neue Volksschule
—zr— Außerhalb der Tagesordnung erläuterte Architekt Hans Schmitz den Heisterbacherrotter Ratsmitgliedern die Planung des Schulneubaues, der im ersten Bauabschnitt vier Klassen umfasst und in einem weiteren Abschnitt auf acht Klassen ausgebaut werden soll. Das Gesamtprojekt des Schulneubaues einschließlich der Turnhalle wird auf einer Fläche von 8500 qm errichtet.
Das künftige Heisterbacherrotter Schulzentrum liegt, zwischen Oelbergstraße-Schulstraße Stenzelbergstraße — Projektstraße.
Von der Oelbergstraße aus stehen Turnhalle mit Nebenräumen, WC-Anlagen, Atrium und eine zentrale Halle hintereinander. Hinter der Halle können später weitere Klassenräume angebaut werden. Rechts und links davon liegen die Klassenräume und die erforderlichen Nebenräume. Da das Gelände zur Schulstraße hin Gefälle hat, ist hier von Architekt Schmitz ein Kellergeschoss eingeplant worden, in dem ein Schutzraum für 50 Personen, die Heizungsanlage, Werkräume und Lehrküche untergebracht sind. Darüber liegen weitere Arbeitsräume. Auf der anderen Seite der Halle sind vier Klassenräume geplant, Die geräumige Turnhalle (12 x 24 m groß) wird durch eine Pausenhalle mit der Schule verbunden. — In der anschließenden Diskussion wurde die 15 x 15 m große Halle zwischen den beiden Trakten zwar als „Tüpfelchen auf dem I" bezeichnet; sie bringe aber auch Mehrkosten in Höhe von rund 60 000 DM mit sich, die nicht bezuschusst werden. Sie kann später auch für kulturelle Veranstaltungen verwendet werden. Nach, einer lebhaften Diskussion machte der Rat den Vorschlag, diese Halle erst zu errichten, wenn die Gemeinde finanziell besser gestellt sei. Architekt Schmitz lehnte diesen Vorschlag aus „statischen" Gründen ab, da diese Halle ein tragender Teil des Gesamtkomplexes sei. Zum Schluss einigten sich die Gemeindevertreter dahingehend, dass man die Baugenehmigung in jedem Falle mit beantragen solle. Eine endgültige Entscheidung über den Bau der Halle wurde vertagt, da man um den 80¬prozentigen Zuschuss fürchtet, wenn zu aufwendig gebaut wird. Zur Finanzierung der Baukosten ist für Eigenleistungen die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 400 000 DM vorgesehen.
-- Unser Bild zeigt:  Verwaltung und Spezialklassen, in der Mitte der geplante Erweiterungsbau und rechts der Klassentrakt. Im Hintergrund liegen die Turnhalle, Nebenräume, WC-Anlage, Atrium und übereinander liegend Verwaltung und Spezialklassen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller/Winfried Görres
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Schule Heisterbacherrott
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