Aufnahme: 2008

Fundamente der ehemaligen Marienkirche

Mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kölner Erzbischofes Bruno und der Bewohner des Dorfes Königswinter ließen sich zwischen 1131 und 1137 Eremiten auf dem Bergplateau nieder. Nach Gründung des Augustiner Chorherrenkonvent bauten sie eine zweitürmige Kirche, die sie der Gottesmutter Maria weihten. Nachdem der Augustiner Herrenkonvent den Berg verlassen hatte, übernahm ein Gründungskonvent der Zisterzienser aus Himmerod/Eifel die zweitürmige Marienkirche und erweiterte sie durch spätere Anbauten. Auch nach Umzug der Zisterzienser 1199 ins Heisterbachtal blieb die Marienkirche weiterhin offen und war das Ziel zahlreicher Wallfahrer. Aus nicht mehr zu ermitteltenden Gründen errichteten die Zisterzienser 1312 einen neuen kleineren Kirchenbau in der Größe einer Kapelle, vermutlich aus dem Steinabbruchmaterial der Marienkirche.

Nach Kauf des Petersberges durch die BRD 1979, entdeckte man bei Erdarbeiten 1980 das Fundament der alten Marienkirche.

Erst zwischen den Jahren 1748 bis 1763 entstand die jetzige Petruskapelle, die Ostern 1764 als Wallfahrtskapelle feierlich eingeweiht wurde.

Zur Verfügung gestellt von
Winfried Görres / Friedrich Müller
Räume & Galerien
Ausflugsziele
Aufrufe
407

Etwas zu ergänzen?

Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.